Zeichnen und Notizen auf dem iPad: sieben Stifte im Vergleich

Coyright: Benjamin Rabe (nonuts.de)

Das iPad eignet sich prima, um handschriftliche Notitzen festzuhalten und zu zeichnen. Doch oft sind die Finger zu ungenau in der Bedienung. Viele iPad-Stifte versprechen Abhilfe. Aber welcher Stift taugt für welchen Zweck? Fakt ist: Der Teuerste ist nicht der Beste.
Just Mobile AluPen: Sieht aus wie ein Bleistift und lässt sich auch so bedienen. Der Stylus von Just Mobile ist erhältlich in etlichen Farben – von schwarz bis rot. Die Spitze aus Gummi überträgt die Bewegungen des Stiftes wie ein Finger. Damit eignet sich der Stylus für grobe Skizzen und Zeichnungen. Der AluPen liegt preislich bei rund 25 Euro. (mStore-Link)

Wacom Bamboo Stylus: Wacom ist bekannt für seine Zeichentablets. Der Bamboo Stylus ähnelt einem Kugelschreiber, wiegt allerdings nur 20 Gramm. Die sechs Millimeter dünne Spitze aus Gummi soll eine präzise Bedienung ermöglichen. Damit taugt der rund 30 Euro teure Stylus auch für feine Zeichnungen. (mStore-Link)

Kensington Virtuoso Stylus: Vom Design her ähnelt der Kensington-Stylus dem Bamboo Stylus enorm. Doch die schmale Bauweise täuscht darüber hinweg, dass sich unter eine Kappe noch ein funktionierender Kugelschreiber versteckt. Damit eignet er sich perfekt für alle, die neben dem iPad auf handschriftliche Notizen auf Papier nicht verzichten können. Für weniger als 13 Euro ein fairer Deal. (mStore-Link)

AmazonBasics Stylus: Dieser Stift hält, was sein Name verspricht. Dieser rund 9 Euro teure Stylus ist laut Amazon ein sogenanntes “grundlegendes Verbraucherprodukt”. Erwarten Sie also keine allzu gute Qualität. Der Basic-Stylus ist etwas für all jene, die einmal einen Stift für das iPad ausprobieren sollen, aber nicht unbedingt darauf angewiesen sind. (Amazon-Link)

Nomad Brush: Ein Pinsel braucht Farben und eine Leinwand, um zu funktionieren? Von wegen. Der Nomad Brush ist der weltweit erste Pinsel für das iPad und kostet rund 25 Euro. Das Utensil taugt mit seinen Borsten in erster Linie zum schwungvollen Malen von Bildern aus dem Handgelenk. (Amazon-Link)

Ten One Design Pogo Sketch Plus: Lange Name, kurze Lebensdauer. Dieser Stylus arbeitet anstatt einer Gummispitze mit einem aufgeklebten Schwamm. Das macht die Bedienung ungenau und lässt die Spitze schneller abnutzen. Für rund 18 Euro ist der Pogo Sketch Plus kein empfehlenswerter Deal. (mStore-Link)

Adonit Jot Pro: Dieser Stylus ist wirklich ungewöhnlich designt. Er ist lang, mit gummierter Grifffläche und eine Spitze, die von einem winzigen Plastikteller umfasst ist. Dieser Teller sorgt dafür, dass Sie präzise nachverfolgen können, wo sich die Spitze befindet. Damit gleicht der Stylus den feinen Bleistiften mit Minen, die Sie noch aus dem Mathematik-Unterricht kennen dürften. Der Jot Pro eignet sich demnach vor allem für feine Zeichnungen und Kalligrafien. (Amazon-Link)

The Verge hat ein Video gedreht und gleich mehrere iPad-Stifte getestet. Als App kam das kostenlose “Paper” zum Einsatz.

Die kostenlose iPad-App sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auf Wunsch und gegen Bezahlung etliche Stifte und Pinsel zur Auswahl, mit denen Sie blitzschnell und unkompliziert Zeichnungen wie in einem Skizzenbuch aus Papier entwerfen können.

In der Gunst der User liegt der AluPen von JustMobile (mStore-Link) vor dem Bamboo Stylus von Wacom (mStore-Link). Schlussendlich bleibt die Wahl des richtigen Stylus Geschmackssache. Der AluPen liegt griffig wie ein dicker Bleistift in der Hand, der Bamboo Stylus ist schmaler und lässt sich leicht an einer Mappe anheften.

Wie beim Zeichnen auf Papier gilt: Ausprobieren! Testen Sie, welcher Stylus zu Ihrem Stil passt. Immerhin können Sie bei einer Onlinebestellung von einem 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen.

(via)