Zehn Tipps und Tricks für bessere iPhone-Fotos

Die Kamera auf der Rückseite des iPhone 5.

Die Kamera des iPhone 5 ist gut. Aber den Ausschlag macht der Fotograf. Apps wie Instagramm, Camera+ oder Hipstamatic lassen fast jedes Bild cool aussehen, trotzdem können Sie mit unseren Tipps und Tricks Ihre Bilder ohne Software verbessern.

Linse reinigen

Das iPhone ist ein Gebrauchsgegenstand. Es liegt in der Hosentasche, wandert durch die Handtasche und geht durch viele Hände. Dabei sammeln sich Staub und manchmal auch ein fettiger Fingerabdruck auf der Linse. Regelmäßiges Putzen der Glasscheibe auf de Rückseite des Smartphones verhindert störende Flecken auf den Fotos.

Volle Auflösung

Da der Speicherplatz des iPhone begrenzt ist, könnte es verlockend sein die Auflösung und die Bildqualität zu senken. Fotos mit voller Auflösung und in höchster Qualitätsstufe bieten jedoch mehr Möglichkeiten für die Nachbearbeitung und sehen auch beim Ausdrucken schöner aus. Die iCloud und regelmäßige Datensicherungen halten den Speicherbedarf klein.

Beweglich sein

Beim Objektiv des iPhone handelt es sich um eine Festbrennweite. Um ein Motiv richtig in Szene zu setzen muss der Fotograf sich von ihm weg oder zu ihm hin bewegen. Die alte Fotografenweisheit “Zoomen sollte man mit den Beinen” ist immer noch gültig. Der digitale Zoom hat immer negative Auswirkungen auf die Bildqualität.

Alles ist ein Stativ

Das kleine Objektiv der iPhone-Kamera ist nicht besonders lichtstark und so entstehen schnell lange Belichtungszeiten, die bei Aufnahmen aus der freien Hand schnell zu Unschärfen führen. Ein wenig mehr Stabilität erhält das Smartphone, wenn der Fotograf es mit beiden Händen hält. Noch besser ist allerdings, wenn Türrahmen, Tische, Wände, Bäume, Laternenpfähle oder was auch immer als Stativ genutzt werden. Wer sich mit Handgelenk oder Ellenbogen aufstützt oder mit dem Arm anlehnt, bringt sehr viel Ruhe in seine Hände.

Auslöser gedrückt halten

Die Kamera des iPhone nimmt erst ein Bild auf, wenn der Nutzer seinen Finger vom Auslöser nimmt und nicht direkt bei der ersten Berührung. Es besteht also keine Gefahr die Aufnahme beim Drücken auf den Touchscreen zu verwackeln. Es lohnt sich vielmehr die Kamera scharf zu stellen und dann im richtigen Moment den Finger vom Bildschirm zu nehmen.

Den Goldenen Schnitt bedenken

Eine der Grundregeln der Fotografie gilt auch für Fotos mit dem Smartphone: Der goldene Schnitt, bzw. die vom ihm abgeleitete Drittel-Regel. Dabei teilt man das Bild mit zwei waagerechten und zwei Senkrechten Linien gleichmäßig auf. Das Motiv sollte sich bei der Aufnahme auf einem der vier Schnittpunkte der Linien befinden und nicht genau in der Bildmitte. Bei dieser Aufteilung wirkt das Foto für den Betrachter deutlich interessanter.

Mehr als ein Foto aufnehmen

Bei der Digitalfotografie spielt Speicherplatz keine Rolle und misslungene Aufnahmen lassen sich ohne großen Aufwand löschen. Von daher lohnt es sich von einer Situation oder einem Motiv mehrere Aufnahmen anzufertigen. Später lässt sich das Bild mit der besten Belichtung und dem interessantestem Blickwinkel auswählen und die anderen Fotos können wieder entfernt werden.

Auf das Licht achten

Egal mit welcher Kamera, der Fotograf muss auf das Licht achten. Um das Motiv in Szene zu setzen sollte sich die Lichtquelle, egal ob Sonne, Lampe oder Fenster, im Rücken des iPhone-Besitzers befinden – außer natürlich es soll eine Gegenlichtaufnahme werden.

Fixpunkt für Autofokus und Belichtung verändern

Mit einer kurzen Berührung auf dem Touchscreen des iPhone lässt sich der Fixpunkt für den Autofokus und die Belichtung verändern. So kann der Fotograf genau festlegen auf welches Objekt oder welchen Bereich das Objektiv fokussiert und die Kamera ihre Belichtung einstellt. Da sich in der Kamera-App von iOS keine Belichtungseinstellungen anpassen lassen, bleibt dies der einzige Weg etwas Einfluss auf diese zu nehmen.

Nachbearbeitung

Nachdem die Linse sauber, die Bildkomposition optimal gewählt und eine nicht verwackelte und perfekt belichtete Aufnahme im Kasten ist, bietet sich das iPhone natürlich zur Nachbearbeitung des Fotos an. Wie schon erwähnt, stehen hierfür zahlreiche Apps bereit und Instagram, Camera+ sowie Hipstamatic und Adobe Photoshop Express sind nur eine kleine Auswahl.