World of Goo: Update und Preisnachlass für das iPad-Spiel des Jahres

Eigentlich ist über World of Goo (3,99 Euro, iPad App-Link) und seinen Erfolg schon alles gesagt. Über diese Mischung aus Lemminge und Jenga, die 2008 für Nintendos Wii rauskam, aber erst auf dem iPad ihr ganzes Potenzial ausschöpft. Das Spiel wurde zum Renner – jetzt haben die Entwickler ein paar Schwächen mit einem Update auf die Version 1.2 ausgebessert.

Für alle, die World of Goo noch nicht kennen: Ziel des Spiels ist es, mit liebenswert wimmernden und Fäden absondernden Schleimkugeln Brücken, Türme und andere Kunstwerke zu bauen. Diese müssen zu einem Sauger führen, der die Kugeln am Ende des Levels aufnimmt. Damit ein Level vollendet ist, muss eine bestimmte Anzahl von Kugeln den Sauger erreichen. Wer mehr Kugeln einsammelt als notwendig, kann in einem Zusatzlevel (World of Goo Corporation) einen Turm errichten und dessen Höhe mit den Schleimtürmen anderer Spieler vergleichen.

Was einfach klingt, hat seine Tücken in der Schwerkraft und der Logik. Wer wahllos drauflosbaut, wird schnell erkennen, dass er zu wenig Kugeln zum Ziel führt. Weil das Prinzip einfach, die Welten und die jeweilige Herausforderung aber immer neu sind, hat World of Goo Suchtpotenzial.

Untermalt wird das Spiel, das die ehemaligen Electronic-Arts-Mitarbeiter Kyle Gabler, Ron Carmel und Allan Blomquist entwickelt und völlig ohne Kopierschutz auf den Markt gebracht, von einem surrealen Soundtrack, der auch gut zu einem Film von Tim Burton passen würde. Auf seiner Homepage stellt Komponist Gabler alle Tracks zum Download zur Verfügung.

Fazit: World of Goo ist ein faszinierendes Spiel und eine Empfehlung für jede iPad-Spielesammlung. Nicht ganz ohne Grund haben einige Kollegen das Spiel zum “Spiel des Jahres 2010” gewählt. Seit Mitte Januar ist World of Goo zudem reduziert von 7,99 Euro auf 3,99 Euro. Mit dem zweiten Update auf die Version 1.2 haben die Entwickler von 2D Boy kleine Fehler behoben und den Namen standesgemäß in World of Goo HD geändert.

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