Wegen iTunes und iPod: "Rockstar" Steve Jobs erhält einen Grammy

Dass Steve Jobs ein Rockstar war, wussten wir schon immer. Jetzt hat die National Academy of Recording Arts and Sciences den Apple-Gründer posthum mit einem Grammy geehrt – für seine besonderen Verdienste in der Musikbranche.

In der Begründung der Jury heißt es: “Als CEO und Mitgründer von Apple half Steve Jobs dabei, Produkte und Technologie zu entwickeln, die die Art und Weise veränderten, wie wir Musik, Fernsehen, Filme und Bücher konsumieren. Jobs’ Erfindungen, wie der iPod und iTunes, revolutionierten die Industrie und veränderten die Distribution und den Verkauf grundlegend. Bereits 2002 erhielt Apple einen Grammy für außerordentliche Leistungen im Bereich der Aufnahme. Das Unternehmen führt das Feld auch weiterhin mit neuen Technolgien, wie etwa dem iPhone oder iPad, an.”

Der iPod ist nicht nur Jobs’ Vermächtnis an die Musikindustrie. Der Mp3-Player holte den angeschlagenen Computerhersteller 2001 aus den roten Zahlen. Erst das iPhone und das iPad zementierten Apples Position unter den wertvollsten Konzernen der Welt.

16 Milliarden Songs heruntergeladen

Das Angebot im iTunes Store umfasst mittlerweile mehr als 20 Millionen Songs, mehr als 10.000 Musikvideos, mehrere zehntausend Hörbücher, über 14.000 Hollywood-Filme (zum Ausleihen und Kauf), über 85.000 TV-Episoden und mehr als 500.000 verschiedene Anwendungen für iPhone und iPod touch und über 140.000 Apps speziell für das iPad. Seit Start des iTunes Store wurden bisher mehr 16 Milliarden Songs von iTunes Nutzern heruntergeladen.

Die Verleihung der Grammys findet am 11. Februar 2012 statt, die öffentliche Vorstellung ist für den 12. Februar angesetzt. Weitere Auszeichnung erhalten die Allman Brothers Band, Glen Campbell, Antonio Carlos Jobim, George Jones, the Memphis Horns, Diana Ross und Gil Scott-Heron.

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