Von der Empfehlungsliste zur App: Kartenspiel Bohnanza für iOS

BohnanzaEs stand auf der Empfehlungsliste für das Spiel des Jahres 1997, seit diesem Monat gibt es das Spiel im App Store: Bohnanza (2,99 Euro,  iPhone App-Link; 3,99 Euro iPad App-Link). Das Spiel ist optisch ansprechend umgesetzt, urteilt unser Spielekritiker Guido Heinecke.

„Ich glaub’ es hackt!“ – der Ausspruch klingt bei elektronischen Geräten doppeldeutig. Bei Bohnanza aber geht es ums Anpflanzen. Denn wer der beste Bohnenbauer werden will, der muss sein Feld ordentlich umpflücken.

Das Kultkartenspiel Bohnanza gibt es seit diesem Monat auch für iOS (2,99 Euro,  iPhone App-Link; 3,99 Euro iPad App-Link). In Essen konnte man am Stand von Amigo Spiele bereits einen frühen Beta-Build des Programms anschauen, das fertige Produkt sieht sogar noch ein bisschen besser aus.

Bohnanza

Und so funktioniert das Spiel:

Bei Bohnanza sammeln die Spieler Bohnenkarten und bauen sie vor sich auf ihrem Acker an. Je mehr Exemplare einer Sorte (Saubohnen, Augenbohnen, Blaue Bohnen und co) sie verkaufen, desto lukrativer das Geschäft. Der Platz ist allerdings begrenzt und man muss vorausschauend planen oder mit den Mitspielern in wortreichen Verhandlungen Karten andrehen oder hertauschen. Sogar Verschenken ist erlaubt.

Der Clou: Die Reihenfolge der Karten auf der Hand ist fest – wir bauen die vorderen Karten an und ordnen Neuerwerbungen hinten rein. Nur mit Glück, Strategie und Verhandlungsgeschick wird man zum Bohnenbaron. Da ist der Platz auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres 1997 und in den Herzen der Spieler durchaus verdient.

Fazit: Basierend auf dem Grundspiel des mehrfach erweiterten Kartenklassikers wurde die App optisch ansprechend umgesetzt: Alles im Wilder-Westen-mit-Bohnen-Look. Ein Tutorial erleichtert den Einstieg in das bohnbastische Familienspiel. Es gibt sowohl eine Zweier-Version als auch das Solitärspiel gegen Computergegner in sechs verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Der Autor Guido Heinecke betreibt die Spiele-Seite TricTrac.

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