US-Senator glaubt, Apples 3D-Maps spielen Terroristen in die Hände

Alarm! Der New Yorker Senator Charles E. Schumer befürchtet, dass Apples neuer 3D-Kartendienst in den Händen von Terroristen und Kriminellen viel schaden anrichten könnte. Die Aufnahmen seien so detailgetreu, dass man mit Hilfe der Anwendung sogar durch geschlossene Fenster schauen könne.

Der US-Senator für New York, Charles E. Schumer äußerte auf seiner Internetseite Bedenken gegenüber Apples neuem 3D-Kartendienst, der mit iOS 6 auf den iDevices Einzug hält. Die detaillierten Aufnahmen könnten in den falschen Händen zu kriminellen Zwecken missbraucht werden.

Zudem habe er datenschutzrechtliche Bedenken:  Es sei problematisch, dass Apple jetzt – genau wie Google – “Spionage-Flugzeuge” auf Militär-Niveau einsetzen will, um weitere Orte zu kartografieren. Die Kameras seien so sensibel, dass man auf den Aufnahmen durch geschlossene Fenster schauen könne und in den Gärten Menschen beim Sonnenbad beobachten könne. In einem Brief an Apple und Google adressierte Schumer seine Befürchtungen direkt an die CEOs von Apple und Google, Tim Cook und Larry Page.

Zudem forderte er die beiden Konzerne auf, die entsprechenden Gemeinden über den Zeitpunkt der Flüge zu informieren und Gesichter automatisch unkenntlich zu machen. Außerdem sollen die Anwohner  – ähnlich wie bereits bei Google Maps geschehen – die Möglichkeit bekommen, den Abbildungen ihrer Häuser im Kartendiesnt zu widersprechen.

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