Unternehmen: Apples iOS sicherer als Android und Co.?

Mich persönlich überrascht es nicht. Geräte mit iOS machen den größten Anteil in Unternehmen und dessen Firmennetzwerken aus. IT-Mitarbeiter stufen Android noch immer als das System mit dem größten Sicherheitsrisiko ein – einige halten es sogar für eine Bedrohung in Sachen Sicherheit. Der Bericht von Dimensional Research basiert allerdings nur auf einer Befragung von 768 Mitarbeitern.

Natürlich ist iOS zurzeit sicherer als Android. Das geschlossen Betriebssystem von Apple erlaubt dafür auch nur wenig Freiheiten. Google hat in den letzten Monaten dazugelernt und das eigene OS sicherer gemacht. Setzt man dazu die richtigen Haken, ist Android ebenfalls sicher. Der Administrator muss sich halt damit ein wenig beschäftigen. Sei es drum: Dimensional Research hat 768 Personen gefragt, welches mobile OS in Unternehmen zum Einsatz kommt – und warum? Die IT-Spezialisten verteilen sich dabei über den gesamten Globus. Unternehmen aus Deutschland, Japan, USA, Kanada und Großbritannien werden im Bericht erwähnt.

Nicht Android, private Nutzung ist das eigentliche Problem

Laut des Berichts verbinden sich in 89 Prozent der Unternehmen mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets mit dem Firmennetzwerk. Das Problem ist offensichtlich die private Nutzung: In knapp einem Viertel der Firmennetzwerke sind ausschließlich vom Arbeitgeber gestellte Geräte erlaubt, private Geräte der Mitarbeiter sind in 65 Prozent der Netzwerke vertreten. Letzteres dürfte für einiges an Unsicherheit sorgen. Die dabei eingesetzten Mobilfunkgeräte sind iOS mit 30 Prozent vor Blackberry mit 29 Prozent, Android mit 21 Prozent und Windows Mobile/Phone mit knapp 18 Prozent. Android soll dabei das größte Sicherheitsrisiko stellen (43 Prozent). iOS folgt allerdings mit 36 Prozent.

Was ein wenig überrascht: Die IT-Spezialisten suchen den größten negativen Einfluss auf die Datensicherheit in der Nichtbeachtung der Sicherheitsrichtlinien. Angestellte kümmern sich eher weniger darum, Kundendaten und Passwörter speziell zu sichern. Das sollte allerdings bei einer privaten Nutzung auch schwer sein.

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