Udo Vetter: Warum der iMac perfekt bei Hausdurchsuchungen ist

Manchmal hat Technik Talente, von denen man erst recht spät erfährt. Und dann in Situtationen, in denen man garantiert nicht damit gerechnet hätte. Warum der iMac scheinbar als Tarnkappen-Computer für Hausdurchsungen taugt, hat Lawblogger Udo Vetter herausgefunden.

Vetter berichtet in seinem Blog, die Polizei hätte die Wohnung eines Mandanten durchsucht und dabei einiges mitgehen lassen: USB-Sticks, eine externe Festplatte, ein Notebook und DVDs. Worüber sich der Anwalt freut: “Im Durchsuchungsbericht heißt es, auf dem Schreibtisch hätten sich ein Monitor und eine Tastatur befunden. Der ‘dazugehörige PC’ sei jedoch nicht auffindbar gewesen.”

Der Clou: Bei dem Monitor Computer handelte es sich um einen iMac. Die Beamten hatte schlichtweg verkannt, dass Computer nicht immer graue Kästen sein müsssen. Ein interessanter Punkt, dass die Exekutive doch so gar kein Gespür für gute Technik hat. Auf der anderen Seite des Gesetzes finden Apple-Geräte allerdings enormen Zuspruch.

Sogar so großen Zuspruch, dass man es sich erlaubt, Konkurrenzprodukte zu verschmähen, wie ein Vorfall in New York eindrucksvoll demonstrierte. Im Big Apple wollten zwei Gangster eine Gruppe von Studenten ausrauben. Doch als diese keine iPhones zückten, passierte das Unerwartete.

Wie NBC New York berichtete, hatten es die Diebe auf Smartphones aus Cupertino abgesehen. Ja, ganz recht. Die Gangster kamen gleich zur Sache und verlangten unmissverständlich die Herausgabe von iPhones. Als dann zwei der drei Studenten einen Blackberry und ein Android-Gerät zückten, eskalierte die Situation.

Die Frage, die sich jetzt stellt: Was ist mit Daten, die Apple-User in der iCloud gespeichert haben? Beschlagnahmt die Polizei eine Datenwolke? Wohl kaum…

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