Übernahme: Dropbox will mit der App Mailbox die E-Mail-Revolution

Bildschirmfoto 2013-04-01 um 21.49.391971 versandte der Elektrotechniker und Programmierer Ray Tomlinson die erste E-Mail unter Verwendung des @-Symbols. Seitdem hat sich an der Art und Weise, wie wir elektronische Post versenden und empfangen im Vergleich zu der sonstigen Entwicklung in der Informationstechnologie nicht viel verändert. Das soll sich mit der App Mailbox nun grundlegend ändern. Die Starthilfe für die Entwickler ist vielversprechend.

Es ist wieder eines dieser Start-up-Märchen: Bereits nach wenigen Wochen hatte die App Mailbox nicht nur über eine Million Interessenten, sondern auch schon einen Käufer. Der Speicherdienst Dropbox verleibte sich für angeblich 100 Millionen Dollar die kleine Firma Orchestra und ihre neuartige E-Mail-App für iPhones ein.

Mailbox Screenshots

Mailbox verspricht vor allem übersichtlicher und nutzerfreundlicher zu sein als Apples Hausentwicklung Mail. Das gelingt zum einen durch die Chat-ähnliche Darstellung von E-Mail-Konversationen. Zum anderen nutzt Mailbox verstärkt das Touch-Display, indem E-Mails durch den Wechsel von Wischintensität und -richtung in verschiedene Ordner geschoben werden. So legen Sie etwa fest, ob Sie eine Nachricht später am Tag, nächste Woche oder zu einem anderen Zeitpunkt lesen möchten. Ziel ist es, am Ende des Arbeitstages ein aufgeräumtes Postfach zu haben.

Zurzeit lässt sich die kostenlose iPhone-App nur mit einem Gmail-Account verknüpfen. Außerdem müssen sich Interessenten wegen der großen Nachfrage bis zur Freischaltung ein paar Tage gedulden. Aber das Warten lohnt sich.