Trivial Pursuit: EA bringt Wissensklassiker auf das iPad

Trivial Pursuit Master Edition for iPadSeit einem Monat gibt es den Weltbestseller Trivial Pursuit auch auf dem iPad (3,99 Euro, App Store-Link). Wir haben das Spiel getestet. Fazit: Wer das Brettspiel schätzt, wird auch die App mögen.

Die Geschichte von Trivial Pursuit ist eine erzählenswerte. Es ist Anfang Dezember 1979. Die beiden Freunde Scott Abbott, Sportredakteur bei der Canadian Press, und Chris Haney, Fotograf für die Tageszeitung Montreal Gazette, sitzen bei einer Partie Scrabble, als sie sich darüber zu streiten beginnen, wer der bessere Spieler sei. So entsteht die Idee, ein eigenes Wissensspiel zu entwickeln. Bereits am Abend des 15. Dezember 1979 soll das Prinzip von Trivial Pursuit geboren sein.

Ziel von Trivial Pursuit: Ecken sammeln (Quelle: Gaetan Lee from London, CC)

Zusammen mit Freunden gründen Scott und Haney daraufhin eine Firma. 1981 kommt das Spiel auf den Markt, aber der Verkauf verläuft zunächst schleppend. Erst als die kanadische Firma Chieftain Products auf das Spiel aufmerksam wird und es im großen Stil vermarket, wird es ein Erfolg. Mehr als 100 Millionen Spiele dürften mittlerweile weltweit verkauft sein.

In rund 50 Varianten ist das Spiel mittlerweile erschienen. Seit Ende Oktober 2011 gibt es auch eine iPad-Edition (3,99 Euro, App Store-Link), die vom Spieleentwickler Electronic Arts (EA) umgesetzt wurde.

Das Ziel des Spieles ist bei allen Varianten das gleiche: Es geht darum, durch korrektes Beantworten von Fragen aus verschiedenen Kategorien seinen Spielstein als erster mit allen sechs „Tortenstücken“ zu füllen.

Die Umsetzung ist solide gemacht. Wer das Brettspiel kennt, der hat die elektronische Variante in wenigen Augenblicken verstanden.

Es gibt zwei Spielvarianten, …

zwei Spiele-Modi auf dem iPad

… eine Statistik-Auswertung…

Statistik-Auswertung von Trivial Pursuit

… und die Wahl, das Spiel entweder in einem Tischmodus zu spielen, bei dem alle um das iPad sitzen (siehe Screenshot), oder mit bis zu vier Spielern über iPhone/touch in einem lokalen Wifi.

Tischmodus von Trivial Pursuit auf dem iPad

Per In-App-Kauf lassen sich außerdem folgend Frage-Kategorien hinzukaufen:

  • Das Master-Edition-Paket 1,59 Euro
  • TV-Fragensatz 0,79 Euro
  • Allgemeinwissen-Fragensatz 0,79 Euro
  • Enzyklopädie-Fragensatz 0,79 Euro
  • Film-Fragensatz 0,79 Euro
  • Sport-Fragensatz 0,79 Euro

Fazit: Wer das Brettspiel mag, wird auch die iPad-Version (3,99 Euro, App Store-Link) mögen. Das Spiel ist 1:1 für das iPad umgesetzt. Ärgerlich: In unserem Test stürzte die App nach dem Laden gleich drei Mal hintereinander ab. Erst der Neustart des iPad löste das Problem.

Trivial Pursuit gibt es auch als iPhone-App (0,79 Euro, App Store-Link).

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