The Hackstore: alternativer Appstore für freie Software auf dem Mac

Sieht aus wie der Appstore, fühlt sich an wie der Appstore. Doch beim Hackstore gibt es nur freie Software, die Apple nicht zugelassen hat. Endlich. Klingt komisch, funktioniert aber bestens.Die Macher des Hackstore verstehen ihre App-Bibliothek als Pendant zu Cydia auf dem Mac. Hier sollen all die Apps ein Zuhause bekommen, die Apple aufgrund seiner Richtlinien abgelehnt hat.

Auf den ersten Blick ist das Tool abseits vom Namen kaum vom Mac-Appstore zu unterscheiden. Neben einem Login-Dialog und einer Suchfunktion ist die Navigation in die Bereiche Aktuelles, Featured, Kategorien und Updates unterteilt.

In Kategorien, wie etwa Business, Entertainment, Games oder Lifestyle sind mittlerweile rund 1000 Apps verfügbar. Dazu zählen beispielsweise die Bildbearbeitungssoftware GIMP, der Multimessenger Adium oder die iMessage-Beta.

Momentan sind die Anwendungen kostenlos. Auf lange Sicht planen die Hackstore-Gründer aber, ähnlich wie bei Cydia, auch Bezahl-Apps zuzulassen.

Kleines Manko: Momentan unterstützt der Hackstore nur Englisch und Russisch als Sprachen, was daher rührt, dass ein Großteil des Entwicklerteams aus Russland stammt. Das sollte allerdings ausreichen, um über die App-Bibliothek auf die Downloadseiten der Hersteller zu gelangen. Denn der Hackstore hostet die Anwendungen nicht, sondern dient vielmehr als organisierte Liste.

Damit allerdings die Apps immer auf dem neuesten Stand sind, bietet der Hackstore eine Upgrade-Kategorie. Hier wird der Nutzer über Updates für seine installierten Apps informiert.

Der Hackstore macht einen guten ersten Eindruck und dürfte, wie auch Cydia auf iPhone und iPad, in nächster Zeit eine größere Rolle spielen. Vor allem dann, wenn Mac-Software verstärkt nur noch im regulären Appstore vertrieben wird und der Bedarf  an einer “freieren” App-Umgebung steigt.

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