2Do: Ein Star unter den To-Do-Apps

Als Apple 2007 das erste iPhone vorstellte, fehlte vielen eine To-Do-App. Diese Lücke hat Apple bis heute noch nicht geschlossen. Weiter tragisch ist das seit dem Start des App Stores nicht, schwierig ist es nur, sich im Dschungel der To-Do-Apps von Drittentwicklern zurechtzufinden. Besonders hervor sticht die App 2Do von Guided Ways mit zahlreichen Features und Synchronisationsfunktion.

2Do bietet eine Vielzahl an Zusatzeinstellungen: Der Benutzer kann nicht nur eine einfache To-Do-Liste zum Abhaken wie auf einem Blatt Papier erstellen. Vielmehr lassen sich die Aufgaben über verschiedene Kalender verteilen, die die Software von den Desktop-Anwendung iCal und Outlook oder der Browser-App Toodledo übernehmen kann. Für iCal und Outlook muss der Benutzer auf dem Mac oder PC eine Client-Anwendung installieren, welche die Daten über ein gemeinsames W-Lan-Netzwerk abgleicht.

2Do bietet zahlreiche weitere Features. Für die einfache Verwaltung lassen sich Einträge auch per Drag and Drop verschieben. Für einzelne Aufgaben lässt sich ein Termin und ein Ort festlegen, so dass die App anzeigt, was als nächstes und was in der aktuellen Umgebung zu erledigen ist. Für nahende Termine gibt es auch eine Benachrichtigungsfunktion über die Push-Funktion oder als E-Mail. Tags helfen dabei, Aufgaben wieder zu finden, in einzelnen To-Dos lassen sich Audio-Notizen und Bilder anfügen.

Für größere Projekte lässt sich ein Ordner anlegen, für Aufgaben mit mehreren einzelnen Posten wie beispielsweise eine Einkaufsliste gibt es die Option der Checklist. Darüber hinaus bietet die App das Schützen einzelner Einträge per Passwort, eine Backup- und Export-Funktion, intelligente Kalender sowie einiges mehr.

Bei der Vielzahl der Features kann man schnell den Überblick verlieren – allerdings stören die vielen Optionen beim Einstieg und Anlegen der ersten kleinen To-Do-Liste nicht wirklich. Verbesserungswürdig ist die etwas holprige deutsche Lokalisierung sowie die Synchronisationsfunktion: Diese funktioniert vor allem dann nicht immer reibungslos, wenn die letzte Synchronisation schon einige Zeit zurückliegt. Bei Problemen lässt sich aber direkt aus der App eine Meldung an die Entwickler schicken, welche die App regelmäßig verbessern.