Superdry: Britisches Modelabel veröffentlicht Shopping-App fürs iPad

Nach der Eröffnung von Superdry-Läden in Berlin und München folgt jetzt die digitale Expansion des britischen Modelabels. Seit heute gibt es eine iPad-App (kostenlos, iTunes-Link), die nicht nur die aktuelle Kollektion zeigt, sondern auch komfortabel den Kauf der einzelnen Artikel aus der App heraus ermöglicht.

Die App des britischen Streetwear-Labels Superdry, das durch japanische als auch klassisch-amerikanische Einflüsse geprägt ist, kommt gleich zur Sache: Zwei umfangreiche Shops für Männer- und Damenmode, dazu eine Kategorie mit Bildern der aktuellen Kollektion und die Möglichkeit, einen Account anzulegen, den Warenkorb zu bearbeiten und einen Store in der Nähe zu suchen.

Die App ist schnell, einfach zu bedienen und funktioniert einwandfrei. Leider steht der Landscape-Modus nur auf den Katalogseiten unter der Rubrik “Vision” zur Verfügung. Bei der Registrierung ist es etwas umständlich, dass die Länder nicht alphabetisch geordnet sind.

Der Bestellvorgang funktioniert indes reibungslos. Die Abrechnung erfolgt via Kreditkarte (Visa, MasterCard, Visa Delta, Maestro/Switch, Visa Electron, Solo). Die Idee von Superdry stammt übrigens von James Holder, der zuvor bereits das Trend-Label Bench konzipiert und auf Erfolgskurs gebracht hatte. 2003 öffnete der erste Store im westenglischen Cheltenham.

Fazit: Die Superdry-App bringt das Shopping-Erlebnis ins Wohnzimmer. Die einzelnen Produkte sind übersichtlich und in der Einzelansicht gut dargestellt. Verbesserungsfähig: Die Lokalisierungsfunktion hat weder München noch Berlin als nächsten Store angezeigt. Aber fürs Shopping gibt es ja die App.

Den Superdry Store gibt es auch als App für das iPhone (kostenlos, iTunes-Link).