Steve Jobs über Spiele: "Sie sind die Zukunft des Lernens"

Jobs LearningSteve Jobs war ein Visionär. Das beweist ein jüngst aufgetauchter Clip aus dem Jahr 1990 einmal mehr. Darin spricht der Apple-Gründer über die Zukunft des Lernens. Und welch wichtige Rolle Spiele darin haben. Es ist der Beweis, dass Apple mit dem iPad das erreicht hat, wovon Jobs  zwei Jahrzehnte zuvor geträumt hat.

Für Steve Jobs waren Computer vor allem eines: Lernmaschinen, Informationsvermittler, Türöffner für das Wissen der Welt. So hat er vor allem nach seinem Ausstieg bei Apple und der Gründung seines Folge-Unternehmens NeXT Schüler und Studenten als Zielgruppe für seine Geräte auserkoren. Ein jüngst aufgetauchter Clip untermauert sein Image als Bildungsfanatiker.

In einem kurzen Clip namens “New Pathways to the Library of Congress” philosphiert Jobs über die Art und Weise, wie wir in der Zukunft Wissen erlangen. Eine zentrale Rolle spielt für ihn der Computer als “Fahrrad für den Verstand”, als ein Medium, das den Geist nach vorne bringt. Das könnte seiner Meinung nach auch Spiele schaffen. Durch eine Simulation würden Menschen dadurch Fähigkeiten erlernen und stetig besser werden.

“Apple und Spiele?”, mag sich nun manch einer fragen. In der Tat: Der Mac galt noch nie als Eldo Rado für Spieler. Erst mit dem iPod touch und dem Appstore stieg Apple zum größten Anbieter von Handheld-Games auf. Aber wenn man genau hinhört, ist ziemlich schnell klar, dass Jobs unter Spielen nicht Ego-Shooter oder Boxgame versteht. Für ihn ist ein gelungenes Spiel eine Simulation, bei der Menschen sich spielerisch einem Thema nähern und dadurch Wissen anhäufen.

Behält man das im Hinterkopf, dürfte der folgende Clip ziemlich genau das sein, was Jobs einmal im Jahr 1990 angedacht hat, oder?

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