Springpad: Mehr als nur ein Notizzettel

Notizen anlegen, Aufgaben verwalten, Links und Bilder speichern sowie Barcodes scannen – Springpad ist deutlich mehr als nur eine Sammlung von Notizzetteln. Die Android-App bietet sogar noch mehr Funktionen als der Webdienst in der Cloud.

Bei Springpad legt der Nutzer Notizbücher für verschiedene Themen an, die sich mit unterschiedlichen Farben markieren lassen. Innerhalb der einzelnen Notizbücher lassen sich mit der App neben Notizzetteln auch Aufgaben mit Erinnerungsfunktion, Bilder oder per Handykamera und Barcode identifizierte Produkte ablegen.

Suchergebnisse liefert Springpad bisher leider nur für die USA. Einkaufslisten, Checklisten, Packlisten, Rezepte und Produkte wie Bücher, Wein, Musikalben, Filme oder Geschäfte und Restaurants lassen sich aber auch in Deutschland finden und speichern.

Die eigenen Notizen bei Springpad lassen sich öffentlich einsehbar ins Netz stellen. In den Standard-Einstellungen bleiben aber alle hinterlegten Daten privat. Bookmarks kann man zwar auch in Springpad abspeichern, dies gestaltet sich allerdings nur mit den Browser-Plugins für Chrome und Firefox bequem und ist auf Smartphones und Tablets derzeit nicht möglich.

Notizen auch offline anlegen

Anders als die App des bekannteren Konkurrenten Evernote funktioniert die App von Springpad auch ohne Internetverbindung. Eine spätere Aktualisierung ist aber natürlich nötig. Diese kann der Nutzer manuell starten oder sie zweimal täglich und beim Einschalten des Handys vom Programm durchführen lassen.

Als im April die Server von Amazons Cloud-Dienst ausfielen war auch Springpad nicht erreichbar, in der Android-App ließen sich in dieser Zeit trotzdem neue Notizen sammeln, nur die Synchronisierung mit den Daten in der Cloud klappte in dieser Zeit nicht.

Bei Springpad ist noch nicht alles perfekt und es bestehen die bei Cloud-Diensten üblichen Gefahren und Einschränkungen, aber bei mir hat sich die App im Alltagseinsatz als Notizbuch und Gedankenstütze bewährt.