iDesk: Apple und der Schreibtisch der Zukunft

Apple arbeitet mit Hochdruck am eigenen Fernseher, so die einhellige Meinung der Techbranche. Aber was wäre, wenn sich die Ingenieure in Cupertino mit etwas beschäftigen würden, mit dem wir noch viel mehr Zeit verbringen: dem Schreibtisch? Der Designer Adam Benton hat eine Studie veröffentlicht, die iPhone und Co. mit eine Oberfläche reagieren lässt. Wir träumen die Idee mal ein wenig weiter.

Während das heimische Wohnzimmer immer smarter wird, bleibt der Arbeitsplatz vor allem eines: funktional. Das ist gut, aber nicht unbedingt optimal. Denn während die Unterhaltungsindustrie Möbel und Gadgets immer besser aufeinander abstimmt, beschränkt sich optimierte Funktionalität am Arbeitsplatz vor allem auf die Nutzung von möglichst wenig Fläche. Interaktivität? Fehlanzeige.

Der Designer Adam Benton hat sich genau dieses Problems angenommen. Herausgekommen ist ein “iDesk”, ein intelligenter Schreibtisch, der mehr sein soll als nur eine Ablage. Die Oberfläche des als Arbeitsplatte getarnten Displays soll nach der Vorstellung des Kreativen mit dem iPhone interagieren können, um beispielsweise Charts, Bilder oder Videos direkt wiederzugeben. Eine Verbindung über Kabel wäre nicht mehr nötig. Eine Maus wäre nicht mehr nötig, da die Oberfläche berührungsempfindlich wäre.

All das eingebettet in ein Design, das direkt aus der Just-Mobile-Schmiede stammen könnte, hört sich an wie das perfekte Gadgets für Fans von puristischem Design. Allerdings ist der iDesk nur ein Entwurf. Dass es nur noch die entsprechenden Finanzen bräuchte, um solch ein Objekt Wirklichkeit werden zu lassen, hat Microsoft mit seinem Projekt “Surface” bereits vor einigen Jahren bewiesen.

Damals hatte der Redmonder IT-Riese einen Tisch entworfen, der auf Bewegungen reagiert und mit Objekten interagieren kann. Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin präsentierte Samsung ein ähnliches Produkt.

Ob der iDesk irgendwann einmal das Licht der Welt erblickt, darf man stark anzweifeln. Den neben gutem Design bräuchte es ausgiebige Forschung und unzählige Testreihen. Ein kostspieliges Unterfangen also. Bis dahin vertrösten wir uns mit dem Gedanken, dass ein überdimensioniertes iPad auch vollkommen ausreichen würde…

(via MacLife)

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