So gut könnte das iPhone 5 in Weiß aussehen [Galerie]‎

Manchmal muss man das Rad nicht neu erfinden: Ein jüngst aufgetauchtes Mockup zeigt all die Features, über die das iPhone 5 verfügen könnte. Ohne sich dabei allzu weit vom Design des iPhone 4S zu entfernen. Das schaut richtig gut aus.

Verantwortlich für das Design ist der Martin Hajek, der vor wenigen Tagen mit seinen ultrarealistischen Renderings den US-Techblog Gizmodo narrte. Der Grafiker legte nach und präsentiert nun ein neues Mockup mit einem weißen Modell. Damit greift Hajek schlauerweise die Tatsache auf, dass das iPhone nun einmal regulär in zwei Farben in den Handel kommt. Ein Fakt, den viele Designer bei ihren Entwürfen gerne vergessen.

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Wer Hajeks Entwurf auf den ersten Blick langweilig findet, sollte genauer hinschauen: Nicht nur die Gehäuserückseite ist mit Metall umfasst. Die Renderings greifen zudem die Gerüchte um einen kleineren Dock-Connector auf, den Apple verbauen könnte. Außerdem zeigen die Bilder ein 4,3 Zoll großes Display, das das Gerät nicht merklich größer macht, dafür aber den Abstand des Display zum Rahmen verringert.

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Ein größeres Display gilt als wahrscheinlichste Neuerung, beinahe schon als Muss, um gegen Samsungs Riesen-Smartphones Galaxy S3 und Note zu bestehen. Ferner dürfte Apple das nächste iPhone kompatibel mit dem ultraschnellen Übertragungsstandard LTE bauen.

Flacher als die Konkurrenz erlaubt

Ming-Chi Kuo, Analyst bei KGI Securities, hat sich Gedanken zum iPhone 5 gemacht und schlau vorgerechnet, mit welchen Maßnahmen Cupertino wieder das flachste Smartphone der Welt bauen könnte. Denn momentan hat die Konkurrenz Apple den Rang abgelaufen. Mit den richtigen Material wäre das nächste Apple-Smartphone nur 7,9 Millimeter dick.

Das größte Sparpotenzial sieht Kuo im Gehäuse. Gesetzt dem Fall, Apple setzt beim kommenden iPhone tatsächlich auf sein viel diskutiertes LiquidMetal, könnte der Konzern künftig auf einen Glas-Body verzichten und damit immerhin 0,5 Millimeter einsparen. Momentan ist das iPhone 4S von beiden Seiten mit sogenanntem Gorilla Glass eingefasst.

Wenn es Apple ferner gelingen würde, die Dicke des Displays zu reduzieren, könnte man hier weitere 0,4 Millimeter einsparen, rechnet Kuo vor. Das soll durch eine neuartige Touch-Technologie namens “In Cell” ermöglicht werden, die Sharp und Toshiba Mobile Displays entwickelt haben. Durch die Integration der Technologie direkt in das Display ließen sich nicht nur leichtere und dünnere Geräte fertigen. Ferner wären weniger Arbeitsschritte vonnöten, um ein iPhone zu fertigen.