Simulator in iOS 6 verrät Details über größeres iPhone-Display

Angebliches iPhone 5 neben dem realen iPhone 4S

Jetzt haben wir die Bestätigung von Apple – wenn auch indirekt: Das kommende iPhone wird über ein größeres Display verfügen. Die für Entwickler so wichtige Simulator-App für iOS-Anwendungen lässt sich mit der aktuellen iOS-6-Beta austricksen – und zeigt mit der korrekten Auflösung ein iPhone-Display mit fünf Reihen Apps an. Auch Details zur Auflösung sind bekannt.

Das Team von 9to5mac skalierte die Auflösung in der App, mit der sich Inhalte für iPhone, iPad und Co simulieren lassen, auf 1136×640 Pixel. Das Ergebnis: Die Anwendung zeigte auf Basis der aktuellen iOS-Beta plötzlich fünf Reihen Apps an, anstatt der üblichen vier.

Daraus schließen die Blogger, dass Apple zumindest mit einer entsprechenden Auflösung für sein Smartphone experimentiert hat. Da diese Art der Darstellung nur bei einem Smartphone mit größerer Auflösung als den aktuellen 960×640 Pixeln funktioniert, liegt der Verdacht nahe, dass das iPhone 5 eben über diese höhere Auflösung verfügt.

Setzt man diese Erkenntnis in Beziehung zu geleakten Einzelteilen, ließe sich daraus der Schluss ziehen, dass Apple auf ein größeres Display bei nahezu identischem Formfaktor setzt. Ergo wäre das iPhone mit Blick auf das Gehäuse gleich groß, allerdings würde sich der Abstand zwischen Bildschirm und Gehäuserand verringern.

Der Ersatzteile-Händler eTradeSupply erhielt zudem nach eigenen Angaben die Frontseite inklusive des In-Cell-Displays des iPhone 5 von einer „vertrauenswürdigen Quelle“. Der Firmen-Blog nutzte die Gelegenheit und verglich diese mit der Vorderseite eines iPhone 4S.

Die auffälligste Änderung ist die Größe und Form des Displays. Apple hat es beim angeblichen iPhone 5 in die Länge gezogen. Die Breite ist unverändert geblieben, aber durch eine Verlängerung um 14 Millimeter vergrößert sich die Bilddiagonale nicht nur auf knapp vier Zoll, sondern ändert sich auch das Seitenverhältnis auf nahezu 16:9.