Schreiben und Malen auf dem iPad

Gut vier Jahre ist das iPad erst alt. Trotzdem hat Apple es mit seinem smarten Tablet geschafft, die Gewohnheiten einer ganzen Generation komplett zu verändern. Statt gelber Klebezettel für Notizen, Schreibblöcken für Aufzeichnungen und Adressbüchern für die Kontaktverwaltung tippt und zeichnet die „Generation Technik“ digital. Ob im Studium oder beim Zeichnen – das iPad ist immer mit dabei.

Studieren mit dem iPad

Für den Studenten von heute ist die richtige Technik fürs Studium das A und O. Statt Ordner mit Ausdrucken und Ringblöcke mit Mitschriften sind heute sämtliche Notizen sowie Vorlesungs- und Seminarmaterialien in digitaler Form gespeichert. Apps wie Apples iBooks oder das etwas bessere Goodreader sorgen nicht nur für eine übersichtliche Verwaltung aller Dokumente, sondern auch für das Erstellen von Anmerkungen und zum Unterstreichen von wichtigen Textpassagen beim Studium zu Hause. Die Zusammenfassung aller Notizen und Hervorhebungen erstellt die App automatisch und verschickt sie auf Wunsch an Mitstudierende.

Ein weiteres Muss für Studenten ist Apples kostenloses Bildungsangebot iTunes U. Damit erhalten Studierende Zugriff auf über 750.000 kostenlose Kursangebote mit Vorlesungen, Videos, Büchern und mehr. Die volle Bandbreite an Themen von A wie Archäologie bis Z wie Zoologie wird von renommierten Universitäten aus der ganzen Welt angeboten. Die App und die zugrunde liegende Infrastruktur eignet sich aber nicht nur zur Nachbereitung oder Recherche, sondern für technikaffine Dozenten auch zur Erstellung eines Kurses – wichtige Funktionen wie Kursgliederung, Posts, Aufgaben, Uploads und Teilnehmerlisten inklusive. Die digitalen Vorlesungen sind zwar toll für zu Hause, doch auf den klassischen Hörsaal verzichten die Universitäten dennoch nicht.

iTunes U
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Aber kann man mit dem iPad überhaupt richtig Notizen mittippen? Klar, denn im App Store stehen Hunderte Schreibprogramme zum Download bereit. Eine der besten Apps für iOS-Anwender ist Apples eigene Pages-App, die mit Funktionen wie Formatierungsvorlagen und einfach zu erstellenden Grafiken die Grundausstattung für jede Mitschrift bietet. Seit Kurzem ist mit Microsoft Word aber auch die aus der Windows-Welt beliebte Textverarbeitung im App Store verfügbar. Anders als bei Pages wird für die Bearbeitung von Dokumenten allerdings ein Office-365-Abonnement benötigt. 

Pages
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Microsoft Word
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Die Bildschirmtastatur auf dem iPad ist hingegen alles andere als optimal. Was für eine schnelle Notiz oder eine E-Mail reicht, bremst bei längeren Texten ungemein aus. Allerdings können über die integrierte Bluetooth-Verbindung sämtliche Bluetooth-Tastaturen – egal ob von Apple oder einem anderen Hersteller – verbunden werden. iPad-Profis sollten sich jedoch eine Kombination aus Hülle und Tastatur wie das Kensington KeyFolio Exact Plus Thin Folio zulegen, das mit Komfortfunktionen wie einer beleuchteten Tastatur und einem einstellbaren Neigungswinkel punktet.

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Bei klassischen Vorlesungen mit Kreidetafel und Monolog zeigt sich jedoch der Nachteil des iPad für Mitschriften: Texte sind zwar schnell getippt, filigrane Grafiken, Schemata und Gleichungen zeichnen sich auf dem iPad mit dem Finger aber alles andere als praktisch. Lösungen in Form von Tablet-Stiften gibt es zwar wie Sand am Meer, doch erst jetzt hat Just Mobile mit dem AluPen Digital ein Produkt auf den Markt gebracht, das sich mit einer nur 1,8 Millimeter dicken leicht flexiblen Kunststoffspitze wie ein echter Kugelschreiber verhält.

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Das iPad für Kreative

Die Stifte werden nicht nur von Studenten verwendet, sondern auch von der neuen Generation der iPad-Künstler. Klar, die kreative Kraft hinter einem Kunstwerk ist immer die gleiche – egal ob die Ausführung auf Papier oder einem iPad stattfindet. Bisher waren Künstler in ihrer Werkzeugwahl jedoch relativ beschränkt. Während echte Pinsel in jeder Dicke und Härte und verschiedenste Stifte gewählt werden können, mussten sich iPad-Künstler mit ihrem Finger und digitalen Pinsel-Versionen zufriedengeben. SketchBook Pro ist eine solche App, die ein komplettes Arsenal an Stiften, Radierern und Airbrush-Pistolen bereithält. Erst kürzlich hat Autodesk, das Unternehmen hinter der beliebten App, mit SketchBook Ink eine weitere App veröffentlicht, die etwas übersichtlicher ist und einen guten Einstieg in die Welt des digitalen Zeichnens bietet.

Autodesk SketchBook
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