Schneller als Apple: 400.000 Apps im Android Market

Der Android Market hat bei der Anzahl der zur Verfügung stehenden Apps im Jahr 2011 eine beeindruckende Entwicklung hingelegt. Inzwischen befinden sich über 400.000 Apps für Smartphones und Tablets in Googles Appstore. Hält die Wachstumsgeschwindigkeit an ist es nur noch eine Frage der Zeit bis er Apples iTunes App Store überholt.

Nach Angaben der Appstore-Experten von Distimo hat sich die Zahl der Apps im Android Market innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Anfang 2011 standen Android-Nutzern nur etwas mehr als 150.000 Apps zur Auswahl.

Wuchs die Zahl der Anwendungen im Android Market anfangs deutlich langsamer als in Apples App Store, so setzt Google so langsam an, das Angebot für iPhone und iPad zu überholen. Für 200.000 Apps benötigte der Android Market 31 Monate, Apples App Store knackte die Marke bereits nach 22 Monaten.

Nach diesem Meilenstein legte Android deutlich zu und benötigte für die nächsten 100.000 Apps nur vier Monate, während iOS-Nutzer acht Monate auf sie warten mussten. Auch von 300.000 zu den jetzigen 400.000 Anwendungen mussten Android-Nutzer nur vier Monaten warten. Für iPhone und iPad liessen sich die Entwickler dagegen acht Monate Zeit.

Hält dieser Trend an stehen Ende 2012 im Android Market mehr Apps zum Download bereit als in Apples App Store.

Mehrheit der Apps kostenlos

Distomo zufolge haben etwas mehr als 100.000 Entwickler Apps in den Android Market eingestellt und 68 Prozent der Anwendungen sind kostenlos. Die Blogger von Cultofandroid stellen die interessante Theorie auf, dass die Ursache nicht im Geiz der Android-User zu suchen ist, sondern unter anderem darin, dass Google anders als Apple noch keine Gutscheinkarten anbietet. Die iTunes-Geschenkkarten sind auch in Deutschland an vielen Supermarktkassen erhältlich und lassen sich bequem verschenken.

Die so Beschenkten können den Gegenwert nur im App Store ausgeben und nehmen so oft die psychologisch wichtige Hürde des ersten Kaufs. Anschließend geht jeder Einkauf leichter von der Hand. Zudem machen die Karten die Eingabe von Kreditkartendaten überflüssig, die bei Google derzeit noch Pflicht sind.

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