Nach iPhone-Wurf: Russell Brand muss Sozialdienst ableisten

Alles im Namen des iGods: Der britische Komiker Russell Brand musste sich vor Gericht gegen einen Fotografen verantworten. Der Grund: Brand nutzte dessen iPhone als Wurfgeschoss. Der Ex-Mann von Sängerin Katy Perry erklärte, nur im Sinne von Steve Jobs gehandelt zu haben.

„Seit Steve Jobs tot ist, kann ich es nicht ertragen, wenn jemand ein iPhone respektlos benutzt. Was ich tat, war zu Ehren seines Andenkens”, schriebt Brand auf Twitter. Skurriler als die Begründung ist nur noch der Tathergang. Brand entriss am 12. März einem Fotografen das Smartphone und warf es in das Fenster eines Hauses. Drei Tage später stellte er sich bei der Polizei in New Orleans.

War er getan hätte, sei zu Ehren des Andenkens von Steve Jobs geschehen. Im Falle einer Verurteilung drohten dem 37-Jährigen bis zu sechs Monate Haft. Gut, dass sich der Komiker laut TMZ einen der besten Anwälte der Stadt besorgt hatte. Der plädierte auf nicht schuldig. Brand, der nicht zur Verhandlung erschienen war, muss nun 20 Stunden Sozialdienst ableisten und die Gerichtskosten in Höhe von 500 Dollar zahlen.

Wir finden: Brand hat alles richtig gemacht. Erst einen Paparazzo bei der Arbeit behindert, dann selbst gestellt und dem Vater des iPhones Respekt gezollt, um dann schließlich mit der Begleichung der Gerichtskosten billiger davonzukommen, als dem Kläger ein neues iPhone zu zahlen. Hut ab, Russell!