Runter mit den IT-Kosten dank Apps

Seit der Erfindung von Smartphones stehen webbasierte Applikationen – neben nativen Apps – hoch im Kurs. Denn sie sparen Zeit und Geld, vor allem in SMEs. Und tatsächlich zeigt meine Erfahrung, dass sich der Aufwand bei der Entwicklung einer Business-App in Grenzen hält, wenn man die dabei frei werdenden Ressourcen für das Kerngeschäft betrachtet. Oder um es auf den Punkt zu bringen: Mit Web-Apps können Sie Ihre IT-Kosten reduzieren.

Einsparungen bei den IT-Kosten hört sich zunächst einmal wie ein Traum an. Aber wie die Erfahrungen aus der Cloud zeigen, ist das Auslagern von Teilen der IT tatsächlich ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Bei den Business Apps sieht das nicht anders aus: Wenn nicht mehr jeder Arbeitsplatz mit einem eigenen PC und der passenden Software ausgestattet werden muss, dann spart das konkret Kosten. Statt des PCs kann dann einfach – unabhängig vom Endgerät – die App genutzt werden.

Und Business Apps lassen sich in vielen Bereichen einsetzen, um Geld zu sparen und das Business voran zu bringen: Logistik, Vertrieb, Buchhaltung, ja sogar bei der Personalverwaltung können die Apps genutzt werden. Denn ihr wesentlicher Vorteil ist, dass sie sehr flexibel sind. Nutzer lassen sich hinzufügen oder entfernen und neue Module können bei entsprechender Vorarbeit problemlos ergänzt werden. Ist die App webbasiert kommt noch ein weiterer Vorteil hinzu: Im Außendienst kann sie ebenso eingesetzt werden, wie im Unternehmen, während durch den Zugang über das Internet die Nutzung relativ sicher vor Datendiebstahl ist.

Interessant ist dabei eine Beobachtung, die ich bei einem meiner Kunden machte: Alle Außendienstler erhielten zunächst auf Probe ein iPad mit der passenden Vertriebs-App. Ihre bisher genutzten Laptops sowie Papier und Stift brauchten sie nun nicht mehr. Die Daten waren immer auf dem aktuellen Stand und bei den Kunden wurden sie um ihr iPad beneidet, es ergab sich immer sofort ein Gesprächsthema. Nach wenigen Monaten zeigte das die ersten Erfolge: Der Krankenstand der Außendienstler sank um 20%, die Effizienz stieg auch dank der Datenberechnung in Echtzeit um 40%.

Hinzu kam, dass die IT-Abteilung die Geräte wesentlich seltener warten musste, als bei den individuell genutzten Laptops. Es musste keine eigene Software außer der App aufgespielt werden und der Zugang zum System konnte sogar aus der Ferne verwaltet werden. So lassen sich Projekte wesentlich flexibler und effizienter handhaben als mit herkömmlichen Lösungen, die nur auf einem einzigen Computer installiert und nutzbar sind.

Das neben der Kosten aber wohl wichtigste Thema ist die Sicherheit: Wenn die Daten nicht mehr auf den Notebooks, sondern auf Servern liegen, dann ist dies wesentlich sicherer. Hinzu kommt, dass durch die zentrale Datenverwaltung regelmäßige Backups erstellt werden können. Und last but not least ist die Absicherung nur eines Servers wesentlich einfacher als die von dutzenden Laptops. Das alles spart wiederum Kosten und sollte berücksichtigt werden, wenn Sie darüber nachdenken, ob in Ihrem Unternehmen nicht vielleicht doch eine oder mehrere webbasierte Apps die Arbeit erleichtern würden. Ich versichere Ihnen: Die Investitionskosten in die Entwicklung der Apps (wenn man nicht auf bereits vorhandene zurückgreifen möchte) und die Anschaffung der Mobilgeräte haben sich schnell wieder amortisiert und sparen dann bares Geld. Oder welche Erfahrungen haben Sie gemacht?