Retina-Display und ultraflach: ein Macbook Pro à la iPad?

Ein Update der Macbook-Pro-Reihe steht an. Laut 9to5mac setzt Apple bei der kommenden Generation auf eine ultraflache Bauweise und hochauflösende Retina-Displays. Das iPad lässt grüßen.

Das Macbook Air ist einfach zu erfolgreich, als dass Apple nicht auch bei den Arbeitsmaschinen, den Macbook-Pro-Modellen, eine rigorose Diät ansetzen wollen würde. Seit längerer Zeit scheint man sich in der Techszene einig, dass Cupertinos Ingenieure die neuen Ivy-Bridge-Prozessoren von Intel verbauen werden. Deren CPUs versprechen mehr Leistung bei weniger Energieverbrauch. Macrumors veröffentlichte am Montag einen angeblichen Benchmark mit Leistungswerten des vermeintlichen neuen Macbook Pros und eines neuen iMacs – die Daten sind allerdings mit Vorsicht zu genießen.

Darüber hinaus will nun 9to5mac aus Herstellerkreisen erfahren haben, dass Apple die Pro-Modelle dünner machen will – extrem viel dünner. Macbook-Air-dünn. Darüber hinaus scheint der Einsatz von Retina-Display, wie bereits im iPhone 4S und dem neuen iPad, wahrscheinlich. Dafür soll das optische Laufwerk schwinden. Der damit überflüssige Eject-Knopf würde durch den Power-Knopf ersetzt werden.

Display mit “Kiefer-Runterklapp-Potenzial”

Der Bericht deckt sich mit Gerüchten um ein Macbook-Display mit einer Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln. Ferner tauchten bereits seit einiger Zeit im Quellcode von Mac OS Hinweise auf hochauflösende Icons auf. Laut 9to5mac soll das neue Display nicht nur gut sein, sondern “Kiefer-Runterklapp-Potenzial” haben.

Neben dem obligatorischen Thunderbolt-Anschluss soll die nächste Macbook-Pro-Generation über USB 3.0 verfügen. Das ist nur logisch, da die neuen Intel-Chipsätze den Standard unterstützen. Ein Launchtermin ist nicht bekannt. Wie beim iPhone spekuliert man allerdings auf eine Präsentation auf Apples Entwicklermesse WWDC im Juni.

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