Ratgeber: Android kindersicher machen

Spätestens wenn Kinder zum ersten Mal Angry Birds gesehen oder gespielt haben wollen die kleinen immer wieder das Smartphone oder Tablet von Mama oder Papa in die Hand bekommen – und solange sie es nicht runterwerfen gibt man es ihnen auch hin und wieder. Vor bösen Überraschungen schützen die richtigen Einstellungen, Verhaltensregeln und so manche App.

Es gibt zwar schon Android-Geräte, die extra für Kinder gebaut sind, doch sie sind wie das Nabi von Toys’R’Us (noch) nicht in Deutschland erhältlich oder ehrlich gesagt unbrauchbar.

Klare Regeln

Stellen Sie klare Regeln auf. Zum Beispiel sollte der Nachwuchs nie selber nach dem Handy oder Tablet greifen, sondern vorher immer fragen. Ebenso gilt: Mama und Papa bestimmen wann Schluss mit Daddeln ist.

Bewusst spielen

So gern Kinder auch auf Smartphone oder Tablet spielen mögen, sie sollten es nicht zu lange und nicht alleine tun. Die Kleinen haben deutlich mehr vom Touchscreen-Tippen, wenn die Zeit klar begrenzt ist und ihnen ein Erwachsener helfend und erläuternd zu Seite steht.

Apps selber starten

Ebenso sollten die Kinder niemals unbeaufsichtigt eine App starten, am besten übernehmen Sie dies. Denn direkt neben Angry Birds könnte Modern Combat liegen und das ist eindeutig kein Kinderspiel.

WLAN und UMTS ausschalten

Schalten Sie WLAN und UMTS aus, wenn der Nachwuchs mit Ihrem Android-Gerät spielt. Die Kinder brauchen zum Daddeln keinen Internetzugang und gleichzeitig verhindern sie Werbeeinblendungen und ungewollte Klicks, die die Kleinen auf nicht jugendfreie Werbeseiten führen.

Market sichern und zensieren

Schafft es Junior doch einmal in den Android Market, kann er mit wenigen Klicks etliche Euro ausgeben oder schnell auf nicht für Kinder geeignete Apps stoßen. Beides lässt sich in den Einstellungen des Markets verhindern. Dort lässt sich eine PIN-Eingabe für den Kauf von Anwendungen festlegen und die angezeigten Apps nach Inhaltsstufen filtern.

Ein Browser für ausgewählte Webseiten

Der eher unbekannte Browser-Hersteller Maxthon hat mit dem Maxthon Kids Safe for Android ein Internetzugangsprogramm angekündigt, das nur die Webseiten aufruft, die die Eltern zuvor frei gegeben haben. Allerdings steht der kindersichere Browser noch nicht für die Allgemeinheit zur Verfügung.

Sicher ist sicher

Sollte der Nachwuchs doch einmal ohne Einschränkungen ins Internet gelangt, schützt ein Antivirenprogramm vor schädlicher oder allzu neugieriger Software.

Für größere Kinder, die ein eigenes Handy haben gelten diese Tipps in einem gewissen Umfang immer noch. Doch für sie gibt es noch weitergehende Ratschläge.

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