Projekt Black Mirror: Siri liest jetzt Gedanken

Apples Sprachsteuerung Siri gehorcht dem Nutzer nicht nur aufs Wort, sondern kennt seine Wünsche ohne, dass er sie ausspricht. In einem kurzen Video demonstriert eine kleine Hacker-Gruppe wie sich das iPhone 4S mit Gedanken steuern lässt. Klingt ganz praktisch, wären da nur nicht diese unvorteilhaften Sensoren auf dem Kopf.

Der Versuchsaufbau wirkt schon auf den ersten Blick recht abstrus: In einem Video trägt die Versuchsperson Gehirnstromsensoren auf dem Kopf. Diese sind über einen Chipsatz mit einem MacBook verbunden, an dem sich auch ein iPhone 4S befindet.

Josh, so heißt der Tester, hat das System angeblich auf die typischen Siri-Befehle trainiert, sprich zur Kalibrierung der Software immer wieder an denselben Befehl gedacht. Die für die abgespeicherten Worte typischen Gehirnströme sollen von einer Software auf dem MacBook erkannt werden und Siri zu den gewünschten Aktionen veranlassen.

Im Video gelingt es Josh schließlich, seine Mutter – die Nummer des Handys seines Videopartners – anzurufen. Warum Wissenschaftler den Versuchsaufbau für ungenügend halten und es sich bei dem Video um ein liebevoll gedrehtes, aber reichlich gefaktes Video handelt, hat Max Eddy von Geek-O-System zusammengetragen.

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