Philips Fidelio: Erste Docking-Stations für Android

Android-Nutzer blickten bisher neidisch auf die große Auswahl an Docking-Stations für Apples iGeräte. Philips beendet den Neid und hat die ersten Android-Docks vorgestellt. Zwei Vorraussetzungen müssen Smartphones und Tablets allerdings erfüllen, um an die Docks zu passen: Sie benötigen einen Micro-USB-Anschluss und ein Bluetooth-Modul.

Anders als bei Apples überschaubarer Produktpalette steht ein Hersteller von Zubehör für Android-Geräte vor dem Problem, dass die weit verbreitete Micro-USB-Buchse bei verschiedenen Geräten immer an einer anderen Stelle sitzt. Philips hat sich bei den zwei Fidelio Docks hierfür eine geniale sowie einfache Lösung einfallen lassen.

Der Micro-USB-Stecker lässt sich seitlich verschieben, um 180 Grad drehen, in der Höhe verstellen und nach vorne neigen, damit das Smartphone auch in seiner Hülle noch auf die Docking-Station passt. Philips verspricht, dass die meisten Android-Geräte auf die Fidelio Docks passen, nennt bisher aber keine konkreten Produktnamen.

Über den USB-Stecker versorgen die Fidelio Docks das angeschlossene Android-Gerät mit Strom, die Datenübertragung erfolgt drahtlos per Bluetooth. Die Musikwiedergabe lässt sich über eine App steuern, wobei Philips sich für Songbird entschieden hat. Der kostenlose Musikplayer ist auch für Windows und Mac OS X verfügbar und lässt sich synchronisieren.

Der große Lautsprecher Philips Fidelio AS851 verfügt über eine Leistung von 30 Watt sowie einen Näherungssensor und eine Fernbedienung. Der kleinere Radiowecker Fidelio AS111 bringt es nur auf eine Leistung von 4 Watt und gleicht seine Uhrzeit mit dem angeschlossenen Smartphone oder Tablet ab.

Beide Fidelip Docks sollen nach Angaben von Philips ab Oktober 2011 im Handel verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung für den großen Lautsprecher AS851 beträgt 250 Euro, der kleinere Radiowecker AS111 soll 100 Euro kosten.