Open Source: Madvertise erleichtert Entwicklern die mobile Vermarktung

Vor einem Monat etwa hatten wir fünf Thesen von “On Air”-Entwickler Andreas Riedel zur App-Vermarktung veröffentlicht. Wer auf Werbung als Erlösmodell setzt, steht häufig vor der Herausforderung, mobilen Content und Werbefläche in Einklang zu bringen. Unterstützung bietet jetzt der mobile Vermarkter Madvertise, der seine beiden Software Developer Kits (SDK) für iOS und Android jetzt als Open Source Projekte anbietet.

Open Source Software wird immer beliebter, denn mit ihr können Projekte weiterentwickelt, an die Bedürfnisse des einzelnen angepasst und für Dritte kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Madvertise bietet seine beiden SDKs für iOS und Android jetzt als Open Source Projekte an. Entwickler sind eingeladen, den Code mitzugestalten und auszubauen, so dass Bannerwerbung in Apps zukünftig besser integriert und Developer damit komfortabler Geld verdienen können.

Der von Madvertise entwickelte Ad Server sendet auf Anfrage Banner in verschiedenen Formaten an die mit dem SDK ausgestattete App. Unterstützt werden standardisierte Bannerformate (MMA, IAB), Anzeigendrehung, In-App Landing Pages, animierte roll-over Effekte und einiges mehr. Die von Madvertise jetzt als Open Source bei github.com zur Verfügung gestellten beiden SDKs für Android und iOS bieten die dazu passende Programm-Bibliothek, die Entwickler in ihre App einbauen können und die den Platz für die In-App-Werbung frei hält.

„Die Öffnung des Codes soll dazu beitragen, weitere Möglichkeiten für Monetarisierung von Apps oder mobilen Websites zu entwickeln und besser auf die individuellen Befürfnisse der Entwickler eingehen zu können”, erklärt Thomas Hille, CIO und Gründer von Madvertise.

Außerdem können App-Entwickler sich immer noch für den so genannten Developer Fund anmelden. Publisher und Entwickler, die ihre mobilen Webseiten oder Apps über Madvertise vermarkten, sollen 100 Prozent der Werbeerlöse erhalten. Zumindest solange, bis der Fund in Höhe von fünf Millionen Euro ausgeschöpft ist. Danach bleiben die üblichen 40 Prozent beim Vermarkter.

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