Neun Tipps für mehr Sicherheit und weniger Kosten auf iPhone und Co.

Sie sind stolzer Besitzer eines iPhones, iPads oder iPod touch? Mit den folgenden Tipps schonen Sie den Geldbeutel, den Akku und müssen sich weniger Sorgen um die Sicherheit Ihrer Daten machen.Akku schonen

Telefonieren, Surfen, Musik spielen, Videos anschauen: Unser iOS-Gerät hat viele Talente, doch all diese Anwendungen saugen auch kräftig an dem kleinen Akku. Damit ihr Gerät nicht mehrmals täglich an die Strom-Tanke muss, zeigen wir Ihnen mit welchen Einstellungen Sie die Batterie bestmöglich entlasten:

1. Display-Helligkeit reduzieren

Die Display-Beleuchtung benötigt besonders viel Strom, insbesondere beim Surfen, Spielen oder Videos gucken. Daher gilt: Stellen Sie die Display-Beleuchtung so niedrig wie möglich ein. Sie finden diese unter Einstellungen, Helligkeit.

 

2. Datenhungrige Einstellungen deaktivieren

Jeglicher Funkverbindung und jede Datenübertragung belastet den iOS-Akku enorm. Daher sollten Sie Anwendungen wie Bluetooth, Mobile Daten und den generellen Empfang nur dann aktivieren, wenn Sie die diese tatsächlich nutzen. Unser Tipp: Aktivieren Sie den Flugmodus nachts und auch dann, wenn Sie gerade nicht erreichbar sein müssen. Sie finden den Flugmodus unter Einstellungen, Flugmodus.

 

3. Multitasking beenden

Sobald Sie mehrere Anwendungen im Wechsel nutzen, also so genanntes Multitasking, friert iOS (ab 4.0) die Apps im Hintergrund ein, auch das belastet die Batterie. Schalten Sie also regelmäßig nicht benötigte Anwendungen wieder ab. Hierfür einfach den Home-Button zweimal kurz hintereinander drücken und anschließend ein Icon etwas länger gedrückt halten. Ein Tipp auf die nun eingeblendeten roten Minus-Zeichen beendet die entsprechende Anwendung.


Weitere Stromspar-Tipps finden Sie in der folgenden Übersicht.

Kostenfallen umgehen

Das iPhone, iPad oder der iPod waren schon teuer genug, da sollten die laufenden Kosten nicht auch noch aus dem Ruder laufen. Mit diesen einfachen Tipps schonen Sie Ihren Geldbeutel.

1. Surfen und Telefonieren im Ausland

Sobald Sie Ihr iPhone oder Ihr iPad mit ins Ausland nehmen, sollten Sie sich vor hohen Roaming-Kosten schützen. Das gilt nicht nur fürs Telefonieren mit dem iPhone, sondern vor allem auch fürs Surfen im Internet oder jede Form der mobilen Datenübertragung – außer bei WLAN-Verbindungen. Um das Daten-Roaming gänzlich zu vermeiden, deaktivieren Sie die mobile Datenübertragung unter Einstellungen – Allgemein – Netzwerk – Daten-Roaming. Sind Sie etwa auf den Internetzugang im Ausland angewiesen, nutzen Sie gesicherte WLAN-Netzwerke (etwa im Hotel) oder erkundigen Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter nach speziellen Datentarifen für Auslandsreisen.

 

2. Surfen übers Mobilfunknetz (3G-Verbindungen)

Die Mobilfunkanbieter lassen sich die schnellen Datenverbindungen über das 3G-Netz gut bezahlen: Je nach Tarif können hier hohe Zusatzkosten anfallen. Achten Sie bei Ihrem Mobilfunktarif unbedingt darauf, dass ein Inklusiv-Volumen zur Verfügung steht, das Ihrem Verbrauch entspricht. Bei einigen Tarifen fallen auch keine Zusatzkosten an, sobald Sie das Inklusiv-Volumen überschreiten, hier wird lediglich die Übertragungsgeschwindigkeit reduziert. Weichen Sie nach Möglichkeit auf gesicherte WLAN-Netzwerke aus, insbesondere wenn Sie größere Downloads tätigen, etwa Apps, Podcasts oder Musik.

3. In-App-Käufe und Abos

Viele App-Entwickler stellen Ihre Anwendungen zwar kostenlos zum Download bereit, sichern sich ihre Einkünfte aber über teure In-App-Verkäufe oder Abos. Unser Tipp: Lesen Sie sich die Bewertungen für eine Anwendung auch hier aufmerksam durch und werfen Sie einen Blick auf die Eckdaten der Anwendung im App Store – hier sind mögliche In-App-Käufe aufgelistet. Vor allem bei Spielen für Kinder wird diese Erlösmöglichkeit häufig gnadenlos ausgenutzt. Unser Tipp für Eltern: Deaktivieren Sie die In-App-Käufe unter Einstellungen – Allgemein – Einschränkungen – In-App-Käufe.

 

Datenschutz und Sicherheitseinstellungen

Bei Apples iOS handelt es sich, im Gegensatz zu Googles Android, um ein geschlossenes System. Das heißt, dass das Betriebssystem weniger anfällig für Viren und Trojaner ist, auch die Apps werden vor der Zulassung im App Store von Apple geprüft und stellen ein geringeres Risiko dar. Das heißt jedoch nicht, dass das iOS keinerlei Sicherheitslücken aufweist. Mit diesen Tipps und Einstellungen schützen Sie sich bestmöglich.

1. Datenhungrige Apps vermeiden

Achten Sie bei der Installation von neuen Apps auf große und bekannte Anbieter, lesen Sie sich die Bewertungen durch und installieren Sie im Zweifel lieber die teurere und bewährte App, als die No-Name-Alternative zum Nulltarif. Ein Virus der das mobile Apple-Betriebssystem angreift, ist derzeit relativ unwahrscheinlich, vielmehr sind die Anbieter auf Ihre persönlichen Daten aus. Daher gilt: Lesen Sie sich die jeweiligen Nutzungsbedingungen und AGBs genau durch, bevor Sie akzeptieren. Unser Tipp: „Googeln“ Sie den Namen der App oder den Anbieter, so stellen Sie schnell fest ob das Programm oder der Entwickler bereits negativ aufgefallen ist.

2. Keine ungesicherten WLAN-Hotspots verwenden

Sobald Sie sich in ein öffentliches WLAN einwählen, öffnen Sie auch gleichzeitig eine Tür für potentielle Datendiebe. Sollten Sie sensible Daten auf Ihrem Gerät haben oder dieses Risiko ausschließen wollen, vermeiden Sie unbedingt öffentliche Hotspots und beschränken Sie sich auf verschlüsselte Netzwerke oder auf die 3G-Verbindung.

3. Fotos, E-Mails und SMS vor fremden Blicken schützen

Gerade wenn das Smartphone öfter mal unbeobachtet auf dem Schreibtisch oder Konferenztisch liegt, sollten Sie Ihre Daten vor unerlaubtem Zugriff schützen. Unser Tipp: Richten Sie sich eine Display-Sperre ein, die nur Sie mit einem vierstelligen Ziffern-Code wieder aufheben können – zu finden unter Einstellungen – Allgemein – Code-Sperre.

 

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