Neues Patent: das virtuelle 3D-Multitouch-iPhone

3D ist bei neuen Fernsehern eigentlich schon Standard. Nicht so im Smartphone-Segment. Apple hat ein Patentantrag eingereicht, nachdem die Ingenieure in Cupertino an einem 3D-Desktop für das iPhone arbeiten. Dabei will sich der Konzern aber nicht auf die herkömmliche Technik berufen. Wär ja auch zu einfach.

Apple geht es laut dem Patentantrag offenbar nicht darum, zwei unterschiedliche Bilder im Auge des Betrachters zu einem 3D-Bild zu verschmelzen. Die Bilder zeigen, dass sich der Konzern auf die Verwaltung von Apps bzw. die Steuerung von Funktionen in einer dreidimensionalen Anordnung konzentriert – ähnlich der Anordnung von Möbeln in einem Wohnzimmer.

Die Navigation innerhalb dieser 3D-Umgebung soll über integrierte Sensoren erfolgen, wie etwa die Beschleunigung. Theoretisch ließe sich auch die Frontkamera nutzen, um darüber die Position des Users zu bestimmen und den Blickwinkel entsprechend anzupassen. Wie gut das funktioniert, zeigen bereits etliche Augmented-Reality-Apps oder die Google-Street-View-App für iOS.

Das Schreiben führt außerdem an, dass neben der Steuerung mittels Sensoren auch Touchgesten ergänzend zum Einsatz kommen könnten. Beispielsweise, wenn man sich ein Objekt von mehreren Seiten ansehen will. Bewegt man den Kopf näher an das Display, würde automatisch herangezoomt.

Die Frage, die sich stellt: Wie weit ist Apple mit der Entwicklung? Interessanterweise wurde der Antrag bereits im Juli 2010 eingereicht, jedoch erst jetzt vom US-Patentamt veröffentlicht. Er geht zurück auf einen Erfinder: Patrick Piedmonte

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