Neues IGZO-Display von Sharp: Wird das iPad mini ein Akkuwunder?

iPad Mini, iPad und iPhone

Gut eine Woche vor der Apple-Keynote macht Sharp von sich reden. Der Displayhersteller kündigt für Dezember ein 7-Zoll-Tablet an, das als erstes Tablet mit einem stromsparendem IGZO-Display bis zu 2,5 Mal länger funktionieren soll. Das legt den Verdacht nahe, dass es sich bei diesem ominösen Tablet tatsächlich um das iPad mini handeln könnte. Bricht Apple den Fluch des Akkuschinders?

IGZO, das bedeutet Indium-Gallium-Zink-Oxid. Und das bedeutet wiederum: längere Laufzeit, flachere Bauweise und eine präzisere Touchsteuerung. Denn bei einem solchen LCD bräuchte es weniger LEDs, um das Display vollständig auszuleuchten. Das spart jede Menge Energie.

Um welches Tablet es sich handelt, verrät Sharp nicht. Die Auflösung des sieben Zoll großen IGZO-Display soll bei 1280×800 Pixeln liegen. Es spricht sehr viel dafür, dass die Rede vom iPad mini ist. Die Konkurrenten Google, Amazon und Samsung haben ihre neuen Modelle erst kürzlich in den Handel gebracht. Stellt Apple das iPad mini am 23. Oktober vor, wäre ein Verkaufsstart Ende November bzw. Anfang Dezember logisch. Pünktlich zum lukrativen Weihnachtsgeschäft eben.

Ein weiterer guter Grund für den Einbau dieses Sharp-Displays in das iPad mini ist der schmalere Rand. Die Technologie ist offenbar so platzsparend, dass Apple dadurch wiederum wichtige Millimeter einsparen könnte. Offenbar ist Sharp in der Lage, den Rand unter zwei Millimetern zu bauen. 9to5mac konnte auf der diesjährigen IFA einen Blick auf ein Display mit 1,75 Millimeter dickem Rand zu werfen.