Neue iMacs und Mac Pro erst in 2013?

Neben dem überragenden Macbook Pro releaste Apple am Montag auch einen neuen Mac Pro, zwar mit ordentlich Rechenleistung, aber bei weitem nicht auf dem Stand der Technik. Die New York Times will nun erfahren haben, dass Apple seine Desktopsparte, also auch die iMacs, in 2013 runderneuert. Der in die Jahr gekommene Mac Pro könnte dann endlich wiederbelebt werden.

Wie Tech-Urgestein David Pogue in Erfahrung gebracht haben will, soll in 2013 ein umfassendes Update für die iMacs und Mac Pros kommen. Dass Apple den ehemalige Power-Rechner nur “silent” releaste, hat einen guten Grund: Am Design des Rechenboliden hat sich nichts geändert – der Mac Pro sieht noch so aus wie 2003.

Im Innern werkeln künftig in der einfachsten Ausführung (2599 Euro) ein 3,2 GHz starker Quadcore und sechs Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Zwölfkern-Variante (3899 Euro) wartet mit zwei 2,4 GHz 6-Core Intel Xeon Prozessoren auf. Die Server-Variante (3099 Euro) kommt mit einem 3,2 GHz Quad-Core Intel Xeon Prozessor. Doch mit der der ATI Radeon HD 5770 hat Apple eine drei Jahre alte Grafikkarte verbaut. Und lässt Anschlüsse wie USB 3.0 und Thunderbolt komplett missen. Ein Jammer.

Einige Blogs hatten sich außerdem auf ein Update der iMac-Sparte gefreut. So war vorab die Rede von Anti-Reflexionsdisplays und der Implementierung der neue Ivy-Bridge-Prozessoren von Intel. Noch ist unklar, ob Apple auch auf optische Laufwerke, wie etwa beim Macbook Air verzichten möchte, und nur noch SSDs verbaut. Das dürfte den Preis zumindest ordentlich in die Höhe treiben.

Durch das Weglassen eines DVD-Laufwerks könnte Apple zusätzlichen Platz einsparen und die Geräte noch flacher bauen. Ob das dann Einbußen in Sachen Usability bedeuten würde, steht auf einem anderen Blatt. Jetzt müssen sich Fans offenbar noch gedulden.