Messenger: Warten auf die perfekte Skype-App

Skype für das iPhoneSkype läuft bei uns Tag und Nacht auf dem Computer. Auf dem iPhone spielt der Messenger dagegen bisher noch keine große Rolle. Das hat seine Gründe. Und überhaupt, wir warten auf November. Dann wird alles gut, so hoffen wir.

Messengers sind ein Hintergrundmedium. Immer auf Standby, treten sie dann in unsere Wahrnehmung, wenn eine neue Nachricht eingeht oder verschickt werden will.

Für das iPad gibt es deshalb noch keine Skype-App. Weil Skype darauf wenig Sinn macht: Dort kann aktuell jeweils nur eine App aktiv sein. Hintergrundanwendungen gibt es noch nicht. Ab November wird sich das ändern. Dann kommt das neue Betriebssystem iOS 4.2 und damit Multitasking auf das iPad.

Darauf freuen wir uns. Denn Skype ist prädestiniert für das iPad. Das iPad ist unser stetiger Begleiter, dessen virtuelle Tastatur für das Schreiben kurzer Texte geeignet und der Bildschirm groß genug für die Übersicht der geführten Konversationen.

Anwendung ohne Freude

Bisher lässt sich Skype also nur auf dem iPhone und iPod touch ab Betriebssystem-Version 4 sinnvoll verwenden, denn seitdem gibt es dort Multitasking. Aber um ehrlich zu sein: Wirklich große Freude hat uns die Anwendung bisher nicht gemacht.

Klasse ist die Push-Funktion, die jede eingehende Skype-Nachricht auf den Startbildschrim schickt.

Pushnachricht von Skype

Was uns aber nicht gefällt: Konversationen werden bisweilen nur unvollständig angezeigt, manche Dialoge, die wir über die Desktop-Anwendung führen, fehlen in der App.

Die Synchronisation ist also unzureichend. Wäre aber besonders wichtig. Weil der Anwendungsfall vermutlich bei vielen so ist wie bei uns: Am Rechner nutzen wir die Desktop-Anwendung von Skype, unterwegs greifen wir auf die App zurück.

Seit gestern gibt es eine neue Version (2.1.2) und Skype verspricht, Probleme gelöst zu haben:

  • Absturzursachen sollen eliminiert worden sein und
  • keine falschen Einträge mehr auftauchen.

Außerdem will Skype die Useability verbessert haben. Es gäbe nun “präzisere Beschreibungen für die einzelnen Optionen.”

So wirklich aufgefallen ist uns das ehrlich gesagt nicht. Aber tatsächlich konnten wir bei unserem Test keinen Absturz reproduzieren.

Was sich aber nicht geändert hat: Die in der Desktop-Variante geführten Konversationen werden weiter nur unsystematisch mit der App synchronisiert.

Und was übrigens auch ein Problem ist: Die im Hintergrund laufende Skype-App reduziert die Akkulaufzeit drastisch!

Fazit: Wir warten weiter: Auf eine besser Skype-App und eine iPad-Version. Denn eigentlich lieben wir Skype.