Macworld-Neuheiten: Kabellos und imprägniert in die iZukunft

Die Macworld, eine der wichtigsten Lifestyle-Messen für Apple-Accessoires, ist vorbei. Obwohl Apple selbst seit längerer Zeit nicht mehr an der Messe teilnimmt, stellen die Teilnehmer allerlei interessante Gadgets vor. Ein paar davon haben wir Euch zusammengetragen.

Was früher einmal einer der wichtigsten Anlaufstellen für Apple vor, um neue Produkte vorzustellen, gilt laut Veranstalter IDG mittlerweile als wichtigste Messe für mobilen Lebensstil. Nicht nur deswegen benennt man die Macworld behutsam in iWorld um. Und auch wenn die eigentlichen Begründer des Apple-Lifestyles am Event nicht mehr teilnehmen, stellten die Teilnehmer in den ersten Tagen spannende Produkte vor. Wir stellen unsere vier Lieblinge vor.

LandingZone: mehr Anschlüsse für das Macbook Air
Normalerweise verfügt das MacBook Air nur über zwei USB-2.0- und einen Thunderbolt-Anschluss sowie einen Audio-Ausgang. – beim 13-Zoll-Modell ergänzt um ein Kartenlesegerät. Für unterwegs mag das ausreichen, doch am Schreibtisch möchte man ja doch das eine oder andere Peripherie-Gerät anschließen: Maus, Tastatur, externe Festplatte, Drucker, LAN-Kabel, USB-Stick oder einen Monitor. Als halbwegs Lösung bietet sich die Docking-Station LandingZone an.

Sie belegt die Original-Schnittstellen des MacBook Air und soll es um zwei USB-2.0- auf insgesamt vier USB- und einen LAN-Anschluss erweitern. Zudem verwandelt sie die Thunderbolt-Schnittstelle in einen Mini-DisplayPort-Ausgang und sorgt mit einem Kensington Lock dafür, dass das flache Notebook mit dem Apfel-Logo an seinem Platz bleibt. LandingZone soll ab März verfügbar sein – natürlich für die 11 Zoll und die 13 Zoll Variante des MacBook Air. Der Preis inklusive Versandkosten nach Deutschland soll bei rund 220 US-Dollar liegen – umgerechnet sind dies aktuell rund 170 Euro. Immer noch nicht günstig.

WillyWilly: iPhones kabellos aufladen
Wir sind große Fans der drahtlosen Stromübertragung und freuen uns, dass gleich zwei Aussteller auf der Macworld-Messe in San Francisco kabellose Ladestationen für das iPhone 4 und 4S vorgestellt haben. Solange Apple sein Smartphone nicht ab Werk mit der Induktionstechnik ausstatten, müssen wir allerdings mit Schutzhüllen als Adaptern leben. Das südkoreanische Unternehmen Wisepower tritt zum Glück als OEM-Hersteller für andere Firmen auf, die die Produkte unter eigenen Markennamen vertreiben. So bleibt uns die Produktbezeichnung “Willy Willy” für die kabellose Ladestation sehr wahrscheinlich erspart.

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch das Kudos Power Wireless Charging Kit des gleichnamigen Startups aus Kalifornien. Der in der Schutzhülle integrierte Akku mit einer Kapazität von 1.400 Milliamperestunden soll die Sprechzeit um bis zu sechs Stunden verlängern – ein Wert, der in unseren Ohren jedoch sehr optimistisch erscheint.

iKeyboard: mehr Struktur für Tablet-Tipper
So elegant Tastaturen auf Touch-Display auch sein mögen, so oft vertippt man sich auch auf ihnen. Mit dem iKeyboard sollen solche Problem der Vergangenheit angehören. Letzen Endes handelt es sich “nur” um eine Platine, die jeden Buchstaben vom anderen abgrenzt und dadurch eine gewissen Haptik schafft, an der User sich orientieren können. Inwiefern iKeyboard für den Alltagsgebrauch taugt, lässt sich nicht festmachen. Ein Erscheinungsdatum und eine Preisempfehlung des Herstellers gibt es bislang nicht.

Liquid Armor: Unsichtbarer Schutz für iPhone und Co.
Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas stellte mit HzO bereits ein Unternehmen einen Möglichkeit für permanenten Schutz gegen Wasser für iPhone, iPad und iPod touch vor. Auf der iWorld präsentierte Dynaflow jetzt eine Flüssigkeit auf Nanobasis, die einmal aufgesprüht nahezu jedes Gadget versiegeln soll.

Laut Hersteller soll “Liquid Armor” besser als Folien vor Schmutz und Kratzern schützen. Eine Flasche für rund 50 Anwendungen soll ca. 25 Dollar kosten. Derzeit ist aber noch nicht klar, wann Liquid Armor in Deutschland erhältlich sein wird.

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