Langweilig: Apple lässt erneut wegen Geschmacksmuster gegen Samsung klagen

Könnte Apple nicht langsam aber sicher die Füße still halten? Der Konzern verklagt “mal wieder” Samsung und verlangt Verkaufsverbote für insgesamt 15 Android-Geräte. Eine Gegenklage von Samsung ist programmiert. Dieses Mal sind allerdings Fristen verstrichen und Apple darf keine Einstweilige Verfügung vorschicken. Das Samsung Galaxy S Plus und auch das Galaxy S II sind unter anderem betroffen.

Am Landgericht Düsseldorf soll es wieder einmal entschieden werden. Gleich zehn Smartphone-Modelle sollen vom Markt verschwinden. In einem weiteren Antrag nimmt der “angefressene Apfel” außerdem fünf Samsung-Tablets unter Beschuss. Auch die älteren Geräte Samsung Galaxy S II sowie das Galaxy S Plus sind von der Klage betroffen. Das berichtet zumindest Bloomberg.

Microsoft hat aus seinen Fehlern gelernt

Keine Panik. Diese Patenstreitigkeiten sind in der Regel zwar langfristig, doch am Ende treffen sich beide Parteien am Verhandlungstisch – außergerichtlich. Mit jedem gewonnen Rechtsstreit versuchen Samsungund Apple nun eine bessere Position am Verhandlungstisch zu ergattern. Am Ende wird es so ausschauen, wie bei Microsoft und seinen Lizenznehmern. Der Unterschied: Microsoft verhandelt mittlerweile mit Samsungund Co. im Vorfeld die Lizenzen aus. Kleinere Unternehmen müssen sogar weniger zahlen. Bisher hat sich Microsoft mit jedem Lizenznehmer geeinigt. Vor einigen Jahren war das eher nicht der Fall. Auch Microsoft verklagte massenhaft Unternehmen – gebracht hat es nichts. Der Imageschaden war damals groß.

Vielleicht hätte Apple im April 2011 ebenfalls auf Samsungund Co. zugehen sollen. Dann würden die Fanboys beider Seiten nicht so gereizt auf Kommentare und ähnliches reagieren. In diesem Sinne: Locker bleiben, wir haben eh nichts davon.

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