Kampfroboter Kuratas: das teuerste und gefährlichste iPhone-Gadget der Welt

Mit diesem martialischen Wunderwerk der Technik dürfte der Traum vieler iPhone-Nutzer wahr werden: mit dem Smartphone einfach mal einen gigantischen kampfbereiten Roboter fernsteuern. Die japanische Firma Suidobashi Heavy Industries hat diese fixe Idee in die Tat umgesetzt. Das einzige Problem: der Preis.

Wer jetzt bei einem über vier Meter großen Roboter an ein nutzloses Modell denkt, liegt falsch. Der Kuratas ist voll einsatzfähig. Voll einsatzfähig heißt: Die Gliedmaßen lassen sich per iPhone steuern, das vollausgestattete Cockpit kann einen Menschen beherbergen, der Roboter ist fahrtüchtig. Aber das wirklich Coole: Der Kuratas ist bewaffnet.

Zum Arsenal zählen eine Gatling-Gun, stahlharte Metallarme, ein Wasser(flaschen)werfer und ein Kamerasystem mit automatischer Bewegungserkennung. So kommt das Monstrum mit einer Höhe von 13 Fuß auf ein Gewicht von 4,4 Tonnen. Gesteuert wird das Ungetüm über eine UMTS-Verbindung, im Straßenverkehr kommt der Kuratas immerhin auf 10 km/h.

Wo wir gerade über Zahlen sprechen: 1,35 Millionen Dollar soll der Spaß kosten. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Firma schnell auch eine kleine Version des Kuratas nachlegt. Das Demo-Video des Herstellers Suidobashi macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

Unser Vorschlag: Im Stile der Flugdrohne Parrot wäre doch ein hüfthohes Modell mit integrierter Kamera denkbar, die das Videosignal per Wlan ans iPhone oder iPad schickt. Das wäre dann auch für den Otto-Normal-iPhone-Nutzer bezahlbar. Und nicht nur für den exzentrischen Millionär mit einer Liebe für Kriegsspiele und Apple-Gadgets…