Wintertauglichkeit: iPhone 4S macht schon bei leichten Minusgraden schlapp

Das iPhone 4S verträgt winterliche Temperaturen nur schlecht. Zu diesem Ergebnis kommt die finnische Zeitschrift MikroPC, die mehrere Smartphones in die Kältekammer geschickt hat. Das Apple-Smartphone machte als erster im Test schlapp – Gewinner ist ein alter Knochen.

Die guten Leitfähigkeiten seines Metallrahmens scheinen dem iPhone 4S bei Minusgraden zum Verhängnis zu werden. Die Computerzeitschrift MikroPC hat die 15 beliebtesten Smartphones in Finnland getestet. Das 4S fiel als erster Proband aus – bei minus fünf Grad Celsius meldete das Gerät einen SIM-Fehler, bei minus zehn Grad fuhr das iPhone wegen eines angeblich leeren Akkus herunter.

Der Großteil der getesteten Smartphones hielt sich halbwegs tapfer bis auf minus 20 Grad Celsius. Frostiger Spitzenreiter war das Galaxy S2 von Samsung, das erst bei minus 35 Grad den Geist aufgab. Den Test für sich gewonnen konnten das Nokia C1-01 und das Nokia E65, die erst bei minus 40 Grad Celsius versagten. Dass diese beiden “Knochen” außerhalb der Kältekammer mit dem iPhone nicht konkurrieren können, muss man wohl kaum erwähnen.

Die Tester identifizierten die Akkus als größte Schwachstelle bei den sensiblen Smartphones aus. Darüber hinaus hätten LC-Displays, wie etwa beim iPhone 4S, schlechte Karten bei Kälte. Die integrierten Kristalle können schlicht nicht mehr fließen. AMOLED-Displays, wie beim Galaxy S2 verbaut, würden da etwas länger durchhalten.

(via Macworld)

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