iPhone-5-Preise weltweit: Ungarn zahlen ein Monatsgehalt, Inder das Jahreseinkommen [Infografik]

Die Kamera auf der Rückseite des iPhone 5.

Wer außerhalb der USA wohnt, muss tiefer in die Tasche greifen, um in den Genuss von iPhone, iPad und Co. zu kommen. Das war schon immer so. Aber zahlen wir Deutschen wirklich am meisten im weltweiten Durchschnitt? Nein, bei Weitem nicht. Eine Infografik gibt Aufschluss.

Das Team von setteB.IT hat die Preise für die iPhone-5-Modelle ohne Simlock in drei Speichergrößen (16, 32 und 64 Gigabyte) unter anderem für Australien, Österreich, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Neuseeland, England und die USA verglichen.


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Wer schon dachte, das iPhone ist in Deutschland teuer, dürfte überrascht sein. Viel schlimmer trifft es die Italiener. 729 Euro zahlen iPhone-Fans hier für das kleinste Modell, verglichen mit 679 Euro in Deutschland und 546 Euro in den USA. Die 64-Gigabyte-Variante kostet in einem italienischen Apple-Store sogar 949 Euro!

Nur knapp darunter liegen Ungarn mit 946 Euro und Norwegen mit 945 Euro. In Ungarn zahlen Kunden übrigens für ein iPhone 5 mit 32 Gigabyte Speicher fast genauso viel deutsche Apple-Fans für das 64-GB-Modell: 841 Euro – nirgendwo wird dafür mehr bezahlt.

Dabei ist noch nicht einmal die jeweilige Kaufkraft des Landes eingerechnet. Legt man ein Durchschnittseinkommen von 741 Euro brutto (Stand 2010) zugrunde, wird selbst für das 16-GB-Modell mit 735 Euro in Ungarn ein Monatsgehalt fällig. 2011 lag der Bruttomonatslohn eines deutschen Arbeitnehmers bei 3.264 Euro. Könnten Sie sich also vorstellen, ein iPhone 5 für knapp 3000 Euro zu zahlen? Wir nicht.

Dabei werden andernorts noch horrendere Preise bezahlt, vor allem wenn das iPhone in diesen Ländern noch nicht frei erhältlich ist. Bis zu 1329 Dollar erzielen indischen Onlinehändler für das 16-GB-Modell. Laut Auswärtigem Amt liegt das Pro-Kopf-Einkommen hier bei 1270 Dollar. Im Jahr!

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