iPhone 5: Dock-Connector mit 8 Pins immer wahrscheinlicher

Die Gerüchte erschienen zuerst recht unwahrscheinlich: Der Dock-Connector im nächsten iPhone soll nur noch über 8 Pins verfügen. Jetzt sind erste Bilder des möglichen Bauteils aufgetaucht. Eine ganze Reihe von Zubehör für das Apple-Smartphone wäre damit überflüssig.Die Aufnahmen stammen vom französischen Apple-Blog NowhereElse.fr, der schon vor wenigen Tagen mit hochrealistischen 3D-Modellen des iPhone 5 auf sich aufmerksam machten.

Wie die Franzosen an die Bauteile aus Fernost gekommen sind, ist unklar. Fakt ist: Apple wird sich konsequent vom “großen” Dock-Connector verabschieden. Lange Zeit waren 19 Pins im Gespräch. Doch nun sieht es danach aus, als ob iMore mit seinem Bericht über lediglich acht verbaute Pins Recht behalten soll.

Die Aufnahmen zeigen außerdem, dass sich Apple mit dem Redesign stärker an den USB-Standard annähert. Etliches Zubehör für iPhone und iPod touch dürfte damit überflüssig werden.

Warum ist es so wichtig, wie viele Pins Apple im Dock-Connector seines nächsten iPhones einsetzt? Die Entscheidung wird den Standard für künftige iOS-Geräte setzen. So könnte Apple in Kürze sämtliche iOS-Geräte mit einem kleineren Dock-Connector ausrüsten: iPhone, iPad und iPod touch.

Ein Dock-Connector für alle

Denn diese Pläne würden perfekt mit dem prognostizierten Round-up der einzelnen Modellreihen harmonieren. Wie wir bereits zuvor berichteten, sieht es danach aus, als würde Apple am 12. September eine ganze Reihe neuer Produkte vorstellen. Die Rede ist vom iPhone 5, neuen iPods und einem iPad mini.

Zusätzlich wäre laut iMore noch mit einem angepassten Version des “normalen” iPads zu rechnen, das über den neuen Dock-Connector verfüge. Dass der Anschluss bislang als unantastbar galt, hat einen guten Grund: Die gesamte Zubehörindustrie fußt auf diesen 30 Pins. Mit veränderten Maßen würde Apple sein Ökosystem an Unternehmen, die sich auf Zubehör spezialisiert haben, und viele Verbraucher erst einmal zum Umdenken zwingen.

Accessoires, die fünf iPhone-Generationen lang funktionierten, wären mit dem Wechsel auf einen kleineren Anschluss erst einmal unbrauchbar. Letzten Endes dürften die Hersteller allerdings profitieren. Denn der Kunde wäre im schlimmsten Fall gezwungen, das Zubehör ein zweites Mal anzuschaffen.

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