iPad mini: Retina-Display offenbar schon in Arbeit

Das iPad mini ist ein tolles Gerät: klein, leicht und trotzdem immer noch ein iPad. Dennoch stören sich viele am Bildschirm, der eben kein Retina-Display ist. Laut Medienberichten soll sich das mit der zweiten Generation ändern. Die ist demnach schon in Arbeit.

DoNews berichtet, dass AU Optronics derzeit an einem höherauflösenden Bildschirm arbeitet. Die Firma baut momentan auch die Displays für das erste iPad mini. Dem Bericht zufolge soll die Pixeldichte bei 326 ppi (Pixel per inch) liegen. Derzeit liegt sie bei 163 Pixeln pro Zoll. Die Auflösung soll bei 2048 x 1536 Pixeln liegen, also identisch mit der des iPad 3 und 4. Damit wäre es unter den Mini-Tablets zweifellos das mit der höchsten Auflösung. Retina-Apps würden demnach auch auf dem Mini-iPad laufen.

Modernes IGZO-Display wahrscheinlich

Laut DoNews könnte AU Optronics das IGZO-Display von Sharp verwenden. IGZO, das bedeutet Indium-Gallium-Zink-Oxid. Und das bedeutet wiederum: längere Laufzeit, flachere Bauweise und eine präzisere Touchsteuerung. Denn bei einem solchen LCD bräuchte es weniger LEDs, um das Display vollständig auszuleuchten. Das spart jede Menge Energie.

Ein weiterer guter Grund für den Einbau dieses Sharp-Displays in das iPad mini ist der schmalere Rand. Die Technologie ist offenbar so platzsparend, dass Apple dadurch wiederum wichtige Millimeter einsparen könnte.

Offenbar ist Sharp in der Lage, den Rand unter zwei Millimetern zu bauen. Das iPad mini der zweiten Generation ist laut dem Bericht für die zweite Hälfte 2013 angesetzt.

Tatsächlich ist das Display derzeit der einzige Knackpunkt, der Untentschlossene vom Kauf abhalten könnte. Zweifellos wird Apple der zweiten iPad-mini-Generation auch einen schnelleren Chipsatz verpassen. Doch momentan fällt der schwächere A5-Chipsatz nicht negativ auf. Die Bedienung läuft flüssig. Auch beim Wechsel vom Vertikal- in den Horizontmodus ruckelt nichts. Apps starten zügig, dasselbe gilt fürs Browsen im Web.

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