iPad mini, Macbook und Co.: Was Apple auf der Keynote alles vorstellen könnte

So könnte das iPad mini aussehen

Am Dienstag ist es soweit, Apple stellt “a little more” vor, wie die Einladungen verlauten lassen. Neben dem iPad mini könnten auf dem Event noch weitere neue Produkte vorgestellt werden, darunter neue Mac minis und ein kleineres Retina-Macbook, aber auch ein überarbeitetes großes iPad. Ein Überblick.

Mac mini mit Ivy Bridge

Dem US-Blog AppleInsider ist aufgefallen, dass bei zahlreichen Händlern der Mac mini derzeit gar nicht oder nur mit längeren Lieferzeiten erhältlich ist. In Deutschland gilt dies zum Beispiel für Amazon. Die schlechte Verfügbarkeit ist immer ein Anzeichen dafür, dass Apple die Lager räumt, um Platz für neue Modelle zu schaffen.

Der Mac mini könnte auf der Keynote aktualisiert werden

Den Mac mini würde eine Aktualisierung gut tun. Intels neue Prozessoren-Generation Ivy Bridge arbeitet effizienter als die verbauten Sandy-Bridge-Chips. Gleichzeitig dürfte auch der Grafikprozessor verbessert werden und ein USB-3.0-Anschluss stünde der kleinen Metallbox ebenfalls gut. Je nach Umfang der Veränderungen könnte Apple das Update auch still durchführen.

13-Zoll-Retina-MacBook-Pro

Seitdem Apple das Retina-MacBook vorgestellt hat, fragen sich viele Nutzer, welches Notebook aus Cupertino als nächstes mit dem hochaufgelösten Display ausgestattet wird. Cnet beruft sich auf den Analysten Richard Shim, der davon ausgeht, dass Apple noch pünktlich zum Weihnachtsgeschäft im vieren Quartal eine Retina-Version des MacBook mit 13 Zoll großem Bildschirm auf den Markt bringen wird.

Freunde des MacBook Air müssten sich demzufolge noch etwas länger gedulden. Zudem wollen sowohl 9to5mac als auch Forbes wollen aus vertrauenswürdigen Quellen erfahren haben, dass Apple im Rahmen der geplanten Keynote am 23. Oktober ein kleines Macbook Pro mit einem 13-Zoll-Retina-Display vorgestellt wird. Die Auflösung soll 2560×1600 Pixel betragen. Wie schon bei der Vorstellung des ersten Retina-MBP sollen neben dem Premium-Modell weitere Ausführungen ohne Retina-Display vorgestellt werden.

Retina-iMac

Bei den iMacs sind zwar noch keine Lieferengpässe zu beobachten, dennoch steht auch bei den All-in-One-Rechnern ein Update an. Wie die Mac minis verfügen sie bisher nicht über die aktuellen Ivy-Bridge-Prozessoren, USB 3.0 fehlt bei den Computern ebenfalls.

Darüber hinaus wünscht sich so mancher auch einen Retina-iMac. Allerdings ist fraglich, ob die hochauflösenden Displays bereits in 21 und 27 Zoll produziert werden. Falls dies zutreffen sollte, stünde einer Markteinführung immer noch ein wahrscheinlich exorbitant hoher Preis entgegen.

Verbessertes iPad auf der Keynote

Auch eine reine iPad-Keynote wäre in einer Woche denkbar. Gerüchteweise könnte Apple eine leicht überarbeitete Version seines großen Tablets vorstellen. Wahlweise soll nur der Prozessor auf den A6 des iPhone 5 aktualisiert werden oder aber sogar das Erscheinungsbild des iPads an das neue iPhone angepasst werden.

iPad mini ohne 3G/4G

Die Gerüchteküche brodelt gewaltig: Neuen Berichten zufolge soll das iPad mini ohne Unterstützung von mobilen Datenverbindungen auf den Markt kommen. Dadurch will Apple offenbar den Preis unter die 300-Euro-Grenze drücken. Außerdem spekuliert man über ein Update des großen Tablet-Bruders.

Wie der Guardian in Erfahrung gebracht haben will, soll das iPad mini ohne die Unterstützung für 3G- bzw. 4G-Netzwerke ausgeliefert werden. Damit würde Apple zum einen Kannibalisierungseffekte zum teureren und größeren iPad minimieren und könnte außerdem die eingesparten Kosten für die Funktechnik zu Teilen an den Kunden weitergeben.

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Wie teuer das kleine Apple-Tablet sein könnte, ist unklar. Spekuliert wird auf Preis zwischen 200 und 250 Dollar. Gemessen am preiswertesten neuen iPad mit WLAN-Funktionalität dürfte ein Preis in der Größenordnung für eine kleinere Version ohne Retina-Display realistisch sein.