Im Kurztest: Firefox 4 für Android

Vor zwei Tagen ist der Firefox 4 für Android erschienen. Die App aus dem Hause Mozilla glänzt mit Tempo auf der Datenautobahn. Ein kleiner Kurztest zeigte auf, dass selbst der Dolphin-Browser nicht mithalten kann. Neben Tempo wirkt die Software zudem sehr aufgeräumt.

Mozilla hat nicht nur die Desktop-Variante von Grund auf verbessert. Auch der Browser für das OS Android ist gut gelungen. Seit zwei Tagen surfen wir mit diesem durch die virtuellen Weiten des Internets und sind begeistert. Der Firefox 4 ist wesentlich schneller als der Standardbrowser von Android. Einige Blogs beschreiben die Geschwindigkeit als dreimal so schnell. Zwischen drei bis fünf Sekunden benötigt der surfende Fuchs, um Internetseiten vollständig via WLAN anzuzeigen. Selbst der schnelle Dolphin musste im Test frühzeitig aufgeben.

Javascript-Engine und GPU im Zusammenspiel

Mozilla Firefox 4 hat die neue Javascript-Engine “Jägermonkey” integriert bekommen. Sie arbeitet bereits im großen Bruder zügig. Zudem wandert das Interface in einen eigenen Prozess. Die Technologie “Electrolysis” verschafft dem Browser so ein flüssiges Erscheinungsbild, obwohl im Hintergrund viele Anfragen bearbeitet werden. Doch auch die GPU kommt zum Tragen. Mit “Layers” werden Hintergründe, Bilder, Videos und ähnliche Objekte von der Grafik zusammengesetzt. In der Praxis ist dieses Zusammenspiel merklich zu erkennen. Grafiken und Videos öffnen sich, ohne langes Warten.

Natürlich ist Geschwindigkeit das Wichtigste im Netz. Doch ist diese gepaart mit einer gewissen Übersicht, macht das Surfen um einiges mehr Spaß. Mozilla hat diesen Gedanken aufgenommen und userfreundlich umgesetzt. Denn die angeforderte Seite erscheint nach der Suchanfrage im vollen Umfang. Klickt der Anwender nun weiter, werden alle anderen bereits geöffneten Seiten nach links verschoben. Dabei öffnet sich auf der rechten Seite gleichzeitig ein kleines Bedienfeld. Der Anwender kann darüber mit einem Klick zu den versteckten Seiten wieder zurückgelangen. Auch das klappt im Test sehr flüssig.

Was ebenfalls gefällt sind die netten Features des Browsers: Verlauf, Bookmarks, Formulardaten und Passwörter können vom PC synchronisiert werden. Alle besuchten Seiten zudem als PDFs offline verfügbar gemacht werden. Was weniger gefällt: Werbung wird nicht gleich zu Anfang geblockt. Der Mini-Browser steht ab sofort im Android-Market als Download zur Verfügung.