Ice Cream Sandwich inoffiziell: Android 4.0 für Samsung Galaxy S und Nexus S

Die Hersteller werden nicht alle Smartphones mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich nachrüsten, obwohl dies technisch möglich wäre. Samsung übergeht zum Beispiel das Google Nexus S und das sehr häufig verkaufte Galaxy S bei der Versorgung mit Updates. Doch es naht Hilfe in Form des CyanogenMod.

Google hat den Quellcode von Android 4.0 Ice Cream Sandwich veröffentlicht und unabhängige Programmierer können mit ihm arbeiten. Das Team des CyanogenMod hat sich den Programmcode geschnappt und arbeitet derzeit fleißig an Versionen für das Nexus S und das Galaxy S.

Von CyanogenMod 9 stehen derzeit eine elfte Alpha-Version für das Nexus S und eine erste Beta für das Galaxy S zur Verfügung. Beide sollen nach Berichten von Entwicklern schon stabil laufen und sogar für den täglichen Einsatz geeignet sein.

Android-Updates unabhängig vom Hersteller

Bei CyanogenMod handelt es sich um eine Android-Portierung, die ohne die Hersteller auskommt und von der Entwickler-Community mit durchaus sinnvollen Funktionen wie ein VPN-Zugang oder einen Inkognito-Modus erweitert wurde. Sie steht für zahlreiche Smartphones kostenlos zur Verfügung und bringt vor allem Besitzern älterer Geräte, die von ihren Herstellern keine Updates mehr erhalten, in den Genuss der Vorteile neuer Android-Versionen – inklusive geschlossener Sicherheitslücken. Dennoch sollten Backups gemacht werden. Ältere Geräte haben hin und wieder Probleme (Tempoverluste) mit neu installierter Software, da diese sich nur an die aktuelle Hardware orientiert.

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