iCar: Wie Apple die Automobilbranche beeinflusst

iPhone und iPad sind längst nicht nur Gadgets, sondern zu Lifestyle-Objekten mutiert. Als solche beeinflussen sie natürlich auch die Autobranche, die ständig nach neuen Trends Ausschau hält. Der italienische Designer Franco Gassi hat nun ein iCar designt, das stark an Apples Magic Mouse auf Rädern erinnert.Praktisch sieht die Konzeptstudie des italienischen Designers Franco Gassi nicht aus: Keilförmig eingeklemmt würde der Fahrer über einem Cockpit sitzen, Türen gibt es nicht, dafür ein Glasdach, das in eine Scheibe mündet. Nein, fahren würde man in dem iCar wirklich ungern.

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Und dennoch versprüht das Design den typischen reduzierten Apple-Charme. Und erinnert von seiner Form stark an den Look der Mighty Mouse. So oder so: Mehr als ein hübsches Design wird aus dem iCar nicht werden. Das muss es vielleicht auch nicht. Denn Apple beeinflusst andernorts die Automobilbranche schon recht stark.

Auf dem Genfer Autosalon stellte beispielsweise Volkswagen sein Idee eines Bullis mit dem iPad als Schaltzentrale vor. Direkt in die iPad-Halterung integriert sind die Bedienelemente der Klimaanlage sowie der zentral angeordnete Warnblinkschalter.

Auch Mercedes wartet auf der Internationalen Automobil Ausstellung 2011 mit einer C-Klasse auf, die das iPhone als zentrale Steuereinheit nutzt. In diesem Fall intergriert sich das iPhone nahtlos in das Design der Konzeptstudie.

Mit dem Konzept „iPhone Interface Plus“ plant Mercedes-Benz eine Erweiterung der Fähigkeiten des im Fahrzeug eingebauten Kommunikations- und Informationssystems. Das Apple-Smartphone dient dabei als externer Medienserver.

Wer nicht warten möchte, was Mercedes noch mit Apple vorhat, der kann sein hart verdientes Geld in iBusiness 2.0, eine von Brabus im Apple-Look getunte S-Klasse, investieren. Kostenpunkt: schlappe 470.000 Euro. Dafür sind Sie aber auch noch nie schneller mit einem iPad 2 unterwegs gewesen.

(via t3n)

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