Google Street View: Eine Anleitung für iPad, iPhone und iPod touch

Google Street ViewGoogle Street View ist in Deutschland gestartet. 20 deutsche Großstädte lassen sich jetzt virtuell besichtigen. Das funktioniert auch auf dem iPad, iPhone und iPod touch prima.

Seit heute gibt es Google Street View nicht mehr nur in Oberstaufen, sondern auch für 20 deutsche Großstädte:

  • Berlin,
  • Bielefeld,
  • Bochum,
  • Bonn,
  • Bremen,
  • Dortmund,
  • Dresden,
  • Duisburg,
  • Düsseldorf,
  • Essen,
  • Frankfurt am Main,
  • Hamburg,
  • Hannover,
  • Köln,
  • Leipzig,
  • Mannheim,
  • München,
  • Nürnberg,
  • Stuttgart,
  • und Wuppertal.

Google will nächstes Jahr weitere Städte online bringen. Welche das sein werden, hat Google bisher nicht verraten.

Eine kurze Anleitung

1) Zunächst wird die vorinstallierten Karten-App ausgewählt.

Google Street View über Karten-App

2) Nach dem Öffnen der App gibt es zwei Wege zur Street View-Ansicht: Entweder man tippt eine Adresse ein, der Suchtreffer erscheint dann auf der Karte als rote Stecknadel; oder man hält den Finger etwas länger auf die gewünschte Stelle auf der Karte, bis eine lila Stecknadel auftaucht.

Nadel setzen auf Google-Karten-App

3) Gibt es für den ausgewählten Ort eine Street View-Ansicht, wird in der dazugehörigen Adresszeile ein organgefarbenes Icon mit einem stilisierten Kopf angezeigt.

Google Street View-Icon

4) Bei Klick auf dieses Icon wechselt der Bildschirm zur Street View-Ansicht.

Google Street View auf iPhone

5) In der Street View-Ansicht gibt es zwei Navigationsmöglichkeiten: Man kann – sozusagen auf der Stelle stehend – in alle Richtungen blicken. Dafür nutzt man die üblichen Wischbewegungen. Wer sich dagegen fortbewegen will, tippt dorthin, wohin die Reise gehen soll.

6) Zurück zur Kartenansicht gelangt man, indem man unten rechts auf das kreisförmige Kartensymbol tippt.

Google Street View auf iPhone - zurück


Einen kurzen Überblick gibt auch dieses Video.


Ungetrübt ist der Google Street View-Blick allerdings nicht: 224.237 Haushalt, das sind 2,89 Prozent aller Haushalt, hatten die Verpixelung ihrer Häuser und Grundstücke beantragt.

Google hat nach eigenen Angaben den Prozess der Unkenntlichmachung vom TÜV-Rheinland prüfen und zertifizieren lassen.

Google Street View ist TÜV-zertifiiert - Bildquelle: Google Produkt Kompass

Fehlenden Verpixelungen seien dennoch nicht auszuschließen, heißt es auf dem Google-Blog “Der Google Produkt-Kompass”:

Leider treten jedoch bei jedem großen manuellen Prozess wie diesem auch Fehler auf. So kann es durchaus vorkommen, dass einige Häuser in den 20 Städten auf unseren Street View Bildern zu sehen sein werden, die eigentlich unkenntlich gemacht sein sollten. Wir entschuldigen uns dafür im Voraus! Beispielsweise konnten wir einige Häuser nicht eindeutig mit den Informationen bestimmen, die uns per Brief oder mit Hilfe des Online-Tools mitgeteilt wurden.

Bei einem ersten Test stoßen wir immer wieder auf verpixelte Fotos.

Google Street View - Verpixelung

Übrigens: Verpixelungen lassen sich nicht mehr rückgängig machen.

Auch sind manche Bilder recht alt: Erste Fahrten wurden bereits im Sommer 2008 unternommen.

Ansonsten funktioniert Google Street View auf dem iPad, iPhone und iPod touch über die vorinstallierte Google-Karten-App prima.

Leider werden die im iPhone vorhandenen Bewegungssensoren nicht unterstützt. Besitzer eines Handys mit dem Betriebssystem Android sind da besser dran: Im Kompass-Modus kann man die Straßenansicht sowohl horizontal, als auch vertikal verändern, wenn man das Smartphone bewegt.

Einen knappen Überblick über Google Street View und die hitzige Diskussion, die es vor allem in Deutschland gab, findet sich beim GoogleWatchBlog.