Google: Persönliche Daten werden ab März verknüpft

Was hat Android mit Google zu tun? Wer es noch nicht bemerkt hat: Um sein Android-Smartphone ohne Barrieren nutzen zu können, benötigt einen Google-Account. Mit den neusten Plänen des Suchmaschinen-Betreibers wird diese Verknüpfung zu einem Datenstriptease des Kunden. Das Unternehmen will damit zu Firmen wie Apple und Facebook aufschließen, die bereits beim Sammeln der Nutzerdaten weit fortgeschritten sind.

Spiegel Online nimmt sich diesem Thema an und beschreibt recht gut, was Google in den nächsten Monaten umsetzen möchte. Laut Google wird jeder Nutzer über alle Dienste als “ein einziger Nutzer” behandelt. In einem Blogeintrag erklärt die zuständige Managerin Alma Whitten, was genau gemeint ist. “Wenn der Nutzer sich eingeloggt hat, kann Google fortan Informationen, die der Nutzer in einem Dienst zur Verfügung stellt, mit Informationen aus anderen Diensten zusammenführen.” Die bis dato verneinte Personalisierung ist damit hinfällig. Es darf also erwartet werden, dass die Datenschützer Sturm laufen.

Einschätzung der Redaktion:

Viel Lärm um Nichts. Dieser Vorgang ist das Resultat aus einer jahrelangen Datengeilheit, der wir sorglos zugesehen haben. Apple, Facebook und andere Dienstleister betreiben diesen Datenstriptease seit Jahren, niemand hat sich bisher darüber beschwert. Google wird sich wie gewohnt mit den Datenschützern zusammensetzen und eine Lösung finden – ob diese allerdings befriedigend ausfällt, ist anzuzweifeln. Egal, die Leute werden auch weiterhin Google und die ansässigen Dienste nutzen, basta.

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