Für Studenten: Diese kostenlosen Apps helfen in der Uni

Viele Studenten besitzen mittlerweile ein Smartphone oder ein Tablet. In der Universität werden aber noch immer überwiegend Stift und Papier oder das Notebook genutzt. Und das, obwohl bereits viele Inhalte in digitaler Form zur Verfügung stehen.  Die vielseitigen Möglichkeiten, die mit speziellen Apps eröffnet werden sind den Studenten nur teilweise bekannt. Das wollen wir heute ändern. Über Cloud als Basis – Dropbox, Google Docs und Evernote.

Die folgende Auswahl ist auf zehn kostenlose Applikationen beschränkt. Auf meinem Smartphone HTC Desire S kann ich mit den Icons und Widgets dieser Apps exakt einen Homescreen füllen.

Die Cloud als Basis – Dropbox, Google Docs und Evernote

Ob ich mein Notebook, das Tablet, das Smartphone, den Rechner zu Hause oder den in der Uni benutze. Meine Daten sind mit diesen drei Diensten immer auf dem gleichen Stand und ich kann sie überall bequem abrufen.

Dropbox:

Dropbox ist eine digitale Festplatte, auf der jegliche Dateitypen gespeichert werden können. Geeignet für die Ablage von Dokumenten, Bildern, Videos und Audiodateien. Der Zugriff per App ist einfach und mit dem gerade als Beta veröffentlichen Update haben sich die Funktionen der Dropbox noch einmal deutlich verbessert. Die kostenlose Basisversion bietet bescheidene zwei Gigabyte Speicherplatz. Für 9,99 Dollar im Monat lässt sich dieser aber auf 50 Gigabyte erweitern. Android-Market-Link

Google Docs:

Google Docs ist speziell für die Nutzung von Office-Dokumenten entwickelt worden. Dabei ist es egal, ob man alleine drauf zugreift oder gemeinsam mit einer Arbeits-Gruppe daran arbeitet. Beispielsweise kann ein Worddokument als Mitschrift erstellt werden, um dieses immer und überall auf Abruf zu haben. Oder es wird ein zentrales Dokument für die Lerngruppe erstellt, um ungeklärten Fragen zentral zu bearbeiten. In Echtzeit lässt sich das Dokument dann gemeinsam verändern und anpassen. Für die Nutzung ist ein Google-Konto nötig. Genauere Infos gibt es hier. Android-Market-Link

Evernote:

Die Notizanwendung Evernote hat sich für mich bewährt, da sie einige wichtigen Funktionen in sich vereint und sich besonders durch hohe Kompatibilität mit anderen Programmen auszeichnet. Mehr dazu weiter unten. Evernote dient als Erinnerungsstütze, für persönliches Brainstorming oder für das schnelle Abspeichern von Links und Schnappschüssen. Das Programm speichert die Daten auf einem externen Server, sodass diese auch vom Rechner oder anderen Geräten zugänglich sind. Android-Market-Link

Apps speziell für den Unialltag

Adobe Reader:

Der Reader hat sich bei mir bewährt, um immer und überall die Vorlesungsfolien der Professoren anschauen zu können. Sehr praktisch in der Bahn, zur Vorbereitung auf eine Veranstaltung. Da kann der Ordner in der Tasche bleiben. Speichern könnt ihr die Folien auf dem Smartphone oder in der Cloud (Dropbox, Google Docs). Nach einzelnen Stichworten kann schnell und unkompliziert gesucht werden. Android-Market-Link

Amazon Kindle Reader:

Immer mehr Titel werden mittlerweile von Amazon digital angeboten und mit dem Kindle Reader überall lesbar. Mittlerweile ist auch der Bestand an wissenschaflichen Büchern in digitaler Form stark angestiegen, so dass der Kindle Reader das ein oder andere schwere Buch ersetzen dürfte. Android-Market-Link

CamScanner:

Die App CamScanner ist für mich die zurzeit beste Möglichkeit Inhalte aus Büchern oder Zeitschriften schnell und qualitativ hochwertig zu scannen und für mich zu archivieren. Die Qualität der Scans ist gut und die Dateien können sofort als PDF gespeichert und an die Dropbox, Evernote oder Google Docs weitergeleitet werden. Die kostenlose Basisvariante bietet zwar noch nicht die volle Auswahl an Funktionen, ist aber schon einmal eine große Erleichterung. Android-Market-Link. Die Vollversion mit unbeschränkten Stapel-Scans schlägt zur Zeit mit 3,99 Euro zu Buche.

Voice Recorder:

Wer in der Vorlesung, einem Seminar oder Tutorium das Gesagte aufzeichnen möchte, kann dies am besten mit der App Voice Recorder machen. Die App hatte die beste Aufnahmequalität im Test und ist kompatibel mit Dropbox. Die Audiodatei kann so direkt in der Cloud gespeichert werden und belegt keinen Speicherplatz auf dem Smartphone. Auch Evernote bietet eine Voicerecorder der allerdings aufgrund schlechter Aufnahmequalität enttäuschte. Hier also eher auf den Spezialisten setzen. Android-Market-Link

AnkiDroid Lernkarten:

Die für mich beste App um digitale Lernkarten zu nutzen ist Ankidroid. Das Programm kann parallel am Rechner installiert werden und über einen Online-Account können erstellte Lernkarten mit dem Smartphone syncronisiert werden. Ein Video findet ihr unten. Android-Market-Link

 

Onlinezeitungen:

Auch wenn die Onlineinhalte der Verlage manchmal noch lückenhaft sind und die Lektüre einer gedruckten Zeitung nicht ersetzt, bietet die App Onlinezeitungen dennoch ein gute Auswahl an relevanten Publikationen aus verschiedene Genres. Die großen Tageszeitungen, sowie spezielle Blätter aus IT, Wirtschaft und Sport sind vertreten und lassen sich bequem einsehen. Deine beliebtesten Zeitungen kannst du als Favoriten speichern. Android-Market-Link

My Mensa

Die App wurde von uns schon vor einigen Wochen vogestellt. Alle großen Unis und Mensen sind vertreten und veröffentlichen meist verlässlich Ihre Speisepläne. Android-Market-Link

Keine News oder Aktion von justandroid.de mehr verpassen! – Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter oder nutzen Sie unseren RSS-Feed.