Fünf Gründe für Pixelmator statt Photoshop

Ab sofort ist die Fotobearbeitungs-App Pixelmator in einer neuen, verbesserten Version für OS X und iOS erhältlich. Mit den neuen Features ist Pixelmator nun noch besser auf OS X abgestimmt und damit seinem großen Vorbild Photoshop eine weitere Nasenlänge voraus. Fünf gute Gründe, wieso sich der Wechsel lohnt.

Seit Jahr und Tag ist Adobes Photoshop der Gold-Standard für Hobby-Fotografen und Künstler, die mit der professionellen Bildbearbeitung ihr täglich Brot verdienen. Während der Preis beim Anblick auf die mächtigen Funktionen durchaus gerechtfertigt ist, greift so manch ein Amateurfotograf lieber zu Kniffen aus den dunklen Ecken des Internets, um Photoshop ohne Zahlung verwenden zu können, daran ändert auch Adobes Abo-Modell nichts. Mit Pixelmator steht aber nicht nur für jene Photoshop-Anwender eine bezahlbare Alternative im App Store zum Download bereit, sondern auch für alle, die auf ohnehin nicht genutzte Funktionen von Photoshop verzichten können und Wert auf die nahtlose Integration von OS-X-Features legen.

Pixelmator
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Entwickler:
Preis: 32,99 €
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Funktioniert wie Photoshop

Mit Blick auf die verfügbaren Werkzeuge steht Pixelmator den Basiswerkzeugen von Photoshop in nichts nach. Markieren in verschiedenen Formen, Beschneiden, Verläufe, Schwamm, Abwedeln- und Brennen-Werkzeug, eine intelligente Reparatur sowie grundlegende Vektortools samt Import-Funktion für neue Formen sind im Lieferumfang inklusive. Der Effekte-Browser zum Manipulieren von Formen und Farben führt nicht nur Neulinge an die Bildbearbeitung heran, sondern lohnt sich auch für Profis, da diese oft mehrere Schritte aus Photoshop zu einem Schritt in Pixelmator zusammenfassen.

Kompatibel mit Photoshop

Bereits beim Erstellen von Photoshop-Projekten muss darauf geachtet werden, dass am Ende eine PSD-Datei ausgegeben wird, die mit der Photoshop-Version des Empfängers kompatibel ist. Das Pixelmator-eigene Format wäre somit ein weiterer Stolperstein, auf den es zu achten gilt. Das Pixelmator-Team hat daran aber gedacht, und ermöglicht nicht nur das Öffnen und Bearbeiten von Photoshop-Dateien, sondern auch den Export als PSD sowie einer Reihe weiterer Formate. An Kompatibilität mangelt es Pixelmator somit nicht. Die Bereitstellung von Projekten wird zusätzlich durch OS-X-eigene Features vereinfacht.

Integration mit OS X

Da ist zum einen die Unterstützung von iCloud Drive, das die automatische Speicherung in Apples Cloud ermöglicht. Über das Teilen-Menü stehen aber auch schnell andere Funktionen zur Auswahl bereit, um seinen Projektpartnern oder Kunden das Kunstwerk schnell zu kommen zu lassen. Des weiteren ermöglicht Pixelmator das Wiederherstellen von Projekten mithilfe der OS X TimeMachine-Funktion Versionen sowie das Bearbeiten in anderen Apps mithilfe der erst in OS X 10.10 „Yosemite“ eingeführten Erweiterungen. Auch unter der Oberfläche ist Pixelmator für OS X gemacht. Grand Central Dispatch, OpenCL, OpenGL, Core Image, 64-Bit-Unterstützung, Retina-Auflösung und mehr. Schon seit der Veröffentlichung gehört Pixelmator zu den frühen Unterstützern neuer Technologien. Adobe ließ sich hingegen sechs Monate Zeit bis Photoshop hochauflösend zur Verfügung stand. Obwohl schon seit 2007 unterstützt, lieferte Adobe erst 2010 mit CS5 ein 64bit-fähiges Photoshop für Mac aus. Optisch hat Adobe es noch immer nicht geschafft, Photoshop an OS X anzupassen und liefert auch in der aktuellen Version ein Programm das wie ein verirrtes Alien wirkt. Pixelmator auf der anderen Seite ist nicht nur unter der Motorhaube, sondern auch äußerlich mit OS X verzahnt.

iPad App

Sowohl Pixelmator als auch Photoshop sind in mit einer iPad-Version im App Store vertreten. Adobe hat sich allerdings für eine abgespeckte Version mit nur grundlegenden Features entschieden. Die iOS-Version von Pixelmator besticht hingegen mit dem kompletten Arsenal an Funktionen. Dadurch und dank der Integration von iOS- und OS-X-eigenen Features unterstützt Pixelmator Handover. Künstler und Hobby-Fotografen sind dadurch in der Lage, ein Kunstwerk mit einem Klick oder Wisch vom iPad auf dem Mac oder andersrum zu übertragen und auf dem Gerät ihrer Wahl zu arbeiten.

Pixelmator
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Entwickler:
Preis: 5,99 €
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Der Preis ist heiß

Der erste Blick auf ein neues Programm geht zum Preis. Knapp 27 Euro kostet Pixelmator einmalig im Mac App Store. Mit der gleichen Apple ID lassen sich anschließend eine unbegrenzte Anzahl von Rechnern mit der App ausstatten. Adobe verlangt zwischen 12,29 Euro und 36,89 Euro – pro Monat und auf maximal zwei Rechnern, je nachdem für welches der gefühlt 20 Pakete man sich entscheidet. Für Profis, die Wert auf die Anbindung an die Creative Cloud und die neuesten Features  legen mit Sicherheit kein schlechter Deal. Dem gelegentlichen Photoshopper bietet Pixelmator jedoch ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis.

Bonus: Tutorials für Pixelmator

Wer sich mit Photoshop noch nicht besonders gut auskennt, kann im Netz auf eine schier Endlose Hülle und Fülle an Tutorials zurückgreifen. Aufgrund der ähnlichen Funktionsweise sind diese großteils auf Pixelmator übertragbar. Auf seiner Webseite bietet Pixelmator aber auch eine Vielzahl eigener Hilfestellungen, dank denen auch kniffelige Aufgaben gelingen.