Financial Times App: 1,1 Millionen Euro – allein mit Werbung

Financial Times iPad-AppDie Financial Times soll mit ihrer erst im Juni gestarteten iPad-App (kostenlos, iTunes-Link)  allein durch Werbung bereits 1,1 Millionen Euro eingenommen haben. Dies berichtet der Guardian. Die App sei bereits 400.000 mal runtergeladen worden und habe für 10 Prozent aller neuen Abonnenten gesorgt, heißt es weiter. Ein Grund, sich die App genauer anzuschauen.

Zunächst geht erst mal wenig: Mehr als die Startseite….

FT Startseite

… und den Teaser….

FT Registrierung

… bekommt man in der App nicht zu sehen.

Die Inhalte lassen sich nur lesen, wenn man sich registriert. Eine geschickte Verlagsstrategie. Denn mit der Registrierung ist die erste Hürde zum Paid-Content bereits genommen.

Nach der Registrierung lassen sich 10 Artikel lesen, dann kommt die Aufforderung, zu bezahlen.

FT paid content

Das ist nicht billig: Die Standard-Version kostet 18,69 Euro, ein Premium-Abo €36,50 Euro.

Ausgezeichnete App

Die App selbst ist eine für das iPad angepasste Webseite und wurde auf Apples Worldwide Developer Conference (WWDC) in diesem Jahr ausgezeichnet.

Auch uns gefällt die Anwendung. Die Navigation ist einfach. Es gibt eine einzige Seite, auf der alle Inhalte angerissen werden. Hat man einen Artikel gelesen, navigiert man dorthin zurück, um neuen Inhalt zu wählen.

Werbung wird sehr zurückhaltend platziert. Zwei Anzeigen auf der Startseite und jeweils eine am Artikelende – das ist wohldosiert.

Sehr Hilfreich: Artikel, die bereits gelesen wurden, sind auf der Startseite ausgegraut.

FT - gelesen

  • Die Financial Times hat auch eine iPhone-App (kostenlos, iTunes-Link), ebenso die Financial Times Deutschland (kostenlos, iTunes-Link).

via Padmania