Fernweh Wie weit ist es bis zum Meer?

Der Mare-Verlag hat sein gleichnamiges Magazin als App mit dem Namen “Fernweh” aufs iPhone und iPad gebracht. Unser Kurztest zeigt: Die App ist (nur) was für Menschen mit ungestillter Meeressehnsucht.

Startscreen iPhone-App "Fernweh"“Nach Aktivierung der App betritt man einen dreidimensionalen Raum, wie er bisher nur bei Games-Anwendungen erfahrbar ist”, hatte der Verlag bei der Veröffentlichung der App bekundet. Nun ja, das ist vielleicht ein bisschen dick aufgetragen. Nach dem Start der App ist ein virtuelles Meer zu sehen. Je nachdem, in welche Richtung man sein iPhone hält, wird angezeigt, wie weit es vom eigenen Standort zum nächsten Meeresgebiet, beziehungsweise Küste, ist (siehe Bild unten).

Wählt man ein solches Ziel aus, erscheint eine Liste mit Orten, die an diesem  Strand liegen. Jeder dieser Orte ist auf der App mit weiterführenden Inhalten verknüpft. Diese stammen aus Mare-Büchern und -Artikeln, umfassen aber auch Wikipedia-Einträge, Bilder bei Flickr und Neuigkeiten bei Twitter. Die Inhalte sind erfreulich umfangreich.

App "Fernweh"

Problem: Die App läuft auf dem iPhone 3GS ziemlich instabil. Es ruckelt beim Navigieren und nicht selten stürzt die App ab. Dafür haben wir in der Bewertung einen Punkt abgezogen.

Hinweis: Die App funktioniert nur mit eingebautem Kompass. Den gibt es nicht im iPhone der ersten und zweiten (3G) Generation, im iPad ohne UMTS und auch nicht im iPod touch.