Digitimes: Retina-Macbooks mit 13 Zoll sind bereits auf dem Weg

Es sind nur noch wenige Stunden bis zum erwarteten größten Produktlaunch in der jüngeren Konzerngeschichte Apples. Und doch tauchen vorab immer neue Gerüchte auf: Derzeit heißt es, dass Zulieferer bereits mit dem Versand von Retina-Macbooks mit 13 Zoll begonnen hätten. Es spricht Einiges dafür.

Schließlich würde dem über 2000 Euro teuren Retina-MBP ein kleinerer und vermutlich auch günstigerer Bruder gut tun. Laut Digitimes könnte der Launch im September bzw. Oktober recht wahrscheinlich sein.

Ferner spricht das taiwanesische Blatt von Verzögerungen beim vielfach diskutierten Retina-iMac. Zu aufwändig sei die Produktion, als dass man derzeit in den gewünschten Stückzahlen fertigen könnte, die einem weltweiten Launch auch gerecht würden.

Nun ist Digitimes nicht unbedingt für eine akurate Berichterstattung bekannt. Dennoch finden wir es angesichts der geschätzten 1,15 Milliarden Dollar, die Apple in den vergangenen Monaten für Bauteile von noch nicht veröffentlichten Produkten ausgegeben hat, interessant.

Ein Update sämtlicher Apple-Produkte ist nach der Einführung beim iPhone 4, dann beim neuen iPad sowie dem Macbook Pro nur logisch. Die einzige Frage, die sich stellt, ist: Wann? Denn Fakt ist: Die Produktion der hochauflösenden Displays ist teuer und aufwändig.

Schon beim Retina-MacBook müsste eine 17-Zoll-Variante nach Berechnungen des Analysten Trip Chowdhry von Global Equities Research 700 Dollar mehr kosten als das 15-Zoll-Modell. Für den iMac in der aktuellen Größe wären Displays mit 21,5 und 27 Zoll nötig. Demnach klingen Berichte über einen Launch eines kleineren MBPs mit dem hochauflösenden Display nicht ganz so abwegig, wie es auf den ersten Blick scheint.